SPS 2019

Das sind die Neuheiten aus der Antriebstechnik auf der SPS

| Redakteur: Stefanie Michel

Schaeffler: Digitale Services für die Instandhaltung

Den Zustand der gesamten Anlage im Blick: Schaeffler bietet digitale Services, die Analysen auf Basis von Schwingungs- und Betriebsdaten einfach zugänglich machen.
Den Zustand der gesamten Anlage im Blick: Schaeffler bietet digitale Services, die Analysen auf Basis von Schwingungs- und Betriebsdaten einfach zugänglich machen. (Bild: Getty / Schaeffler)

Schaeffler stellt erstmals auf der SPS aus – und zwar als Spezialist für digitale Services für die Instandhaltung. Das Unternehmen präsentiert sowohl Lösungen für die Interpretation von Schwingungs- und Betriebsdaten aus bereits sensorisierten Anlagen als auch für die Analyse von Anlagen, welche noch über gar keine Sensoren verfügen. Beide Marktsegmente bieten laut Schaeffler der verarbeitenden Industrie ein signifikantes Potenzial zur Steigerung der OEE und Schaeffler damit Wachstumschancen rund um das eigene Domain-Know-how.

Auch Nebenaggregate überwachen

Insbesondere Nebenaggregate werden in den meisten Fertigungsanlagen und Maschinen bis dato noch nicht oder unzureichend überwacht. Damit fehlt ein umfassender Blick auf den Maschinenzustand, der alle Subsysteme und auch Nebenaggregate einschliesst. Diese Lücke schliesst Schaeffler zur SPS mit dem digitalen Service Condition Analyzer, welcher Daten unterschiedlicher, kabelgebundener Schwingungssensoren automatisch analysiert und treffsicher Diagnosen erstellt. Darüber hinaus stellt Schaeffler die Applikation Condition Assistant vor, eine Lösung, die nahezu ohne Hardware auskommt und weitere Messdaten wie Temperatur und Geräusch analysiert. Beide Anwendungen bieten für Kunden einen digitalen Zugriff auf das Schaeffler Domain-Know-how und generieren konkrete Mehrwerte für Instandhalter.

Mit der Applikation „Condition Assistant“ lässt sich einfach in die Zustandsüberwachung von Elektromotoren, Pumpen und Lüftern einsteigen.
Mit der Applikation „Condition Assistant“ lässt sich einfach in die Zustandsüberwachung von Elektromotoren, Pumpen und Lüftern einsteigen. (Bild: Schaeffler)

Rauli Hantikainen, Leiter des Strategischen Geschäftsfelds Industrie 4.0 erklärt: „Die Erkennung bestimmter Wälzlager-Ausfallmechanismen, die Interpretation von Lagerzuständen und relevante Instandhaltungsinformationen werden so Betreibern und Instandhaltern auf einfache Weise verfügbar gemacht. Erst, wenn wir den Zustand aller Assets im Blick behalten, können Maschinen und Anlagen ohne ungeplante Ausfälle und zuverlässig im optimalen Betriebszustand laufen.“

Schaeffler auf der SPS 2019: Halle 8, Stand 311

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