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Restrukturierungen Der Faktor „Mitarbeiter“ bei Umstrukturierungen

| Autor / Redakteur: Jörg Bürkle und Uwe Scharunge / Claudia Otto

Weltweit haben Firmen zu kämpfen, die Zahl von Unternehmenskrisen steigt, die Strukturentwicklung bei Industrieunternehmen ist durch Umwälzungen geprägt. Doch in vielen Fällen scheitern Restrukturierungen. Das lässt sich ändern. Der Faktor Mitarbeiter spielt dabei eine wesentliche Rolle.

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Zwar ist die frühzeitige Einbindung des Betriebsrats bei Umstrukturierungen eine Gratwanderung, dennoch ist es auf Dauer die effektivere Lösung.
Zwar ist die frühzeitige Einbindung des Betriebsrats bei Umstrukturierungen eine Gratwanderung, dennoch ist es auf Dauer die effektivere Lösung.
(Bild: ARochau - Fotolia.com)

Wer an einer schweren Krankheit wie Krebs leidet, erwartet schnelle Hilfe und Beratung zu Behandlungsmethoden. Denn nur so stehen die Heilungschancen gut. Marode Unternehmen dagegen handeln meist erst sehr spät – wenn eine Gesundung nicht mehr oder nur schwer möglich ist. Signale aus Frühindikatoren werden ignoriert. Denn der Druck auf Führungskräfte in Unternehmen ist groß.

Restrukturierungsmaßnahmen verlaufen fast immer gleich

Dies verhindert oft die nötige Offenheit und Transparenz: Fehler schaden der Karriere, in einer heraufziehenden Krise sollen zuerst die anderen handeln, so zumindest die Denkweise. Die Folge: Unter Umständen übernimmt niemand Verantwortung. Dabei ist es für Unternehmen überlebenswichtig, rechtzeitig zu reagieren. Ansonsten droht Sanierung oder die Insolvenz. Ziel einer Restrukturierung ist es, die Rentabilität des Unternehmens nachhaltig zu verbessern und eine Kehrtwende zurück auf Wachstum einzuleiten.

Das gelingt jedoch nur, wenn der zuständige Krisenmanager durchgehend konsequent bleibt – eine besonders schwierige Konstellation, wenn er von intern kommt und nicht als externer Experte hinzugezogen wird.

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