Im Mittelpunkt von Industrie 4.0[Gesponsert]

Der Mensch als Dirigent der Wertschöpfung

Wertschöpfungsketten werden digital, der Produktionsmitarbeiter entwickelt sich zum flexiblen Operateur 4.0 zwischen den digitalen Schnittstellen.
Wertschöpfungsketten werden digital, der Produktionsmitarbeiter entwickelt sich zum flexiblen Operateur 4.0 zwischen den digitalen Schnittstellen. (Bild: www.sew-eurodrive.de)

Der Digitalisierung wird vieles angedichtet. Speziell den Menschen in den Fabriken werden negative Folgen für ihre Arbeit und persönliche Entwicklung prognostiziert. Laufen demnächst alle Mitarbeiter einer digitalisierten Fabrik auf Autopilot? Werden kognitive Prozesse immer mehr automatisiert und der Mitarbeiter verliert die Identifikation mit seiner Arbeit? SEW-EURODRIVE zeigt in ihrem Werk in Graben-Neudorf, dass es anders geht.

Richtig ist, dass sich die Digitalisierung im Rahmen der Industrie 4.0 über alle Geschäftsprozesse erstreckt. Das wird jedoch keineswegs die Arbeit der Menschen verschwinden lassen. Sie wird sich allerdings neu definieren müssen. Um Datenaustausch in Echtzeit und eine vernetzte Produktion umzusetzen, werden Teams, die unterschiedliche Disziplinen vereinen, Prozesse überwachen und deren Wertschöpfung dirigieren.

Vom Spezialisten zum flexiblen Operateur zwischen den digitalen Schnittstellen

Die gewohnte Ordnung wird im Rahmen des Wandlungsprozesses zur Industrie 4.0 durcheinandergewirbelt, alle etablierten Prozesse werden auf ihre Belastbarkeit geprüft. Wer dabei die Veränderungsprozesse als Herausforderung betrachtet kann nur gewinnen. Wer wegschaut verliert! Tatsache ist, dass die Mitarbeiter der Fabrik 4.0 eine neue Rolle finden müssen. Wo smarte Maschinen in der Lage sind, traditionelle Abläufe in die Automation zu überführen, verschieben sich die Anforderungsprofile der Mitarbeiter – statt physisch herausfordernde Tätigkeiten werden vermehrt geistig kreative Leistungen abgerufen. Flexibilität, Medienkompetenz, interdisziplinäres Denken und Selbstorganisation gewinnen an Bedeutung.

So entwickelt sich der Produktionsmitarbeiter, bisher hochspezialisierter Maschinenführer, zum flexiblen Operateur 4.0 zwischen den digitalen Schnittstellen. Dieser neue Typus Mitarbeiter montiert, organisiert und kommuniziert. Die Maschine ist für ihn nicht länger nur Werkzeug, sondern gleichberechtigter Partner, der Prozesse vernetzt, Arbeitsschritte vorbereitet und anweist. Statt Verdrängung zu fürchten, hat der Mensch in der Smart Factory die Chance, seine interdisziplinäre Flexibilität auszuspielen und somit von den Skaleneffekten der Wertschöpfung zu profitieren.

Der Mitarbeiter bleibt Entscheider, Problemlöser und Innovator

Durch die digitale Prozessvernetzung, in Verbindung mit einer intelligenten Mensch-Technik-Kooperation, entstehen in der Fabrik der Industrie 4.0 neue Säulen der Wertschöpfung. Wo sich die Generation der Digital Natives bereits in einem gewohnten Umfeld wiederfindet, stehen traditionell arbeitserfahrene Fachkräfte vor neuen Herausforderungen. Wie der Siegeszug der Digitalisierung antizipieren lässt, wird bereits in naher Zukunft ein immer größerer Teil der Wertschöpfung im virtuellen Raum stattfinden. Ein solides Verständnis für IT-Prozesse ist deshalb für den Mitarbeiter 4.0 unerlässlich.

Offenheit vorausgesetzt offenbaren sich spannende Welten, die Arbeitsabläufe revolutionieren und neue Aufgabenbereiche definieren. So hat SEW-EURODRIVE in seinem Werk in Graben-Neudorf sechs kleine Fabriken installiert, die allen Ansätzen der Industrie 4.0 entsprechen. Hier wird in Kooperation der Mitarbeiter mit den dort eingesetzten Cyber-Physical-Systems eine neue Form der Flexibilität erreicht. Das Zusammenwirken von Mensch und Maschine führt zu einer Entlastung der Mitarbeiter. Der Mitarbeiter bleibt dabei jedoch immer Entscheider, Problemlöser und Innovator. Sein Aufgabengebiet ist abwechslungsreich und von großen Herausforderungen geprägt.

Die Auslastung der Fabriken – und damit der Einsatz von Mitarbeitern – wird in dem Modell von SEW-EURODRIVE nicht mehr Wochen, sondern maximal drei Stunden im Voraus geplant. Deutet sich in der Schicht ein Engpass in einer der sechs Fabriken (Montageinseln) an, können Mitarbeiter und eingesetzte Cyber-Physical-Systems umgesetzt werden. Jetzt müssen die Mitarbeiter flexibel reagieren und beweisen, dass sie deutlich mehr als nur einen routinierten Handgriff beziehungsweise die Montage nur eines Produktes beherrschen.

Im Mittelpunkt der digitalisierten Fabrik: Der Mensch


Leiter von Montageeinheiten werden Dirigenten der Wertschöpfung – eine kognitiv und sozial anspruchsvolle Aufgabe.

Aufgaben:

  • Dezentrale, ergebnisorientierte Fabriksteuerung
  • Detailplanung der Produktionssequenzen
  • Sicherstellung flexibler, ergebnisorientierter Ressourceneinsätze
  • Produktions- und kundenorientierte Kooperation
  • Leistungs- und Ergebnistransparenz in Echtzeit
  • Unternehmerische Entscheidungskompetenz
  • Vorausschauende Auftragssimulation
  • Agieren, nicht reagieren

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