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Covid-19 Durchflusssensoren für Beatmungsgeräte

Redakteur: Anne Richter

Beatmungsgeräte sind momentan weltweit stark nachgefragt, um damit Patienten zu behandeln, die an Covid-19 erkrankt sind. Der führende Hersteller digitaler Mikrosensoren Sensirion mit Sitz in Stäfa liefert dafür die Sensorik, unter anderem auch Durchflusssensoren.

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Trilogy Evo von Philips ermöglicht eine Behandlung von chronisch und schwer kranken Patienten in verschiedensten Umgebungen.
Trilogy Evo von Philips ermöglicht eine Behandlung von chronisch und schwer kranken Patienten in verschiedensten Umgebungen.
(Bild: Phillips)

Die Welt befindet sich zurzeit im Ausnahmezustand. Das Coronavirus breitet sich aus, und viele Betroffene leiden unter teils schweren Atemwegsbeschwerden. Für die betroffenen Patienten sind oft Beatmungsgeräte ein zentraler und lebensrettender Teil der Behandlung. Dies hat zur Folge, dass sich die weltweite Nachfrage nach Beatmungsgeräten, welche derzeit dringend benötigt werden, stark erhöht hat. Sensirion als marktführender Hersteller von Sensorik für Beatmungsgeräte ist nun ebenfalls gefordert. Die Mitarbeiter geben unter hohen Hygiene- und Sicherheitsmassnahmen ihr Bestes, um der erhöhten Nachfrage für die lebensrettende Sensorik nachzukommen.

«Während dieser herausfordernden Situation hat die Nachfrage aus Ländern wie der Schweiz, den USA, China, Grossbritannien, Deutschland und auch aus Ozeanien nach unseren medizinischen Durchflusssensoren stark zugenommen. Wir setzen alles daran, diese lebensrettenden Sensoren zu liefern. Dank dem ausserordentlichen Einsatz unserer Mitarbeitenden und der vorausschauenden Planung unseres Einkaufs können wir bis jetzt alle Liefertermine einhalten», sagt Andrea Orzati, Vice President Marketing und Sales bei Sensirion. Sensirion unterstützt weltweit Beatmungsgerätehersteller darin, ihre Beatmungsgeräte mit Sensortechnik auszurüsten, die eine äusserst exakte und zeitaufgelöste Fluss- und Volumenmessung aufweist. Kontinuierliche Atemluftflussmessungen in der Anästhesieüberwachung, in der intensivmedizinischen Behandlung und in anderen klinischen oder ambulanten Umgebungen stellen wichtige Informationen für die Unterstützung und Regelung des Atemkreislaufs zur Verfügung.

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Sensorik ist aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken.

«Unsere hohe Innovationskraft zeigt sich auch heute. Das Entwicklungsteam arbeitet jetzt mit Hochdruck an einer neuen Sensorlösung, die rasch in ausreichenden Stückzahlen bereitgestellt und gleichzeitig einfach in Beatmungsgeräte implementiert werden kann. Das bedeutet, dass Beatmungsgerätehersteller in der aktuellen Notlage schnell genügend Geräte mit hoher Sicherheit und Zuverlässigkeit zur Verfügung stellen können», sagt Pascal Gerner, Director Product Management bei Sensirion. Die aktuelle Situation ist für jedes Unternehmen eine Herausforderung. Sensirion motiviert es, aktiv einen Beitrag zur Verbesserung der weltweiten Krisensituation zu leisten. «Gerade in schwierigen Situationen spürt man den engen Zusammenhalt aller Mitarbeitenden. Ich bin unglaublich stolz darauf, wie wir gemeinsam, solidarisch und flexibel unser Bestes geben. Sowohl die Herstellung von lebensrettenden Sensoren wie auch die Gesundheit unserer Mitarbeitenden haben bei uns höchste Priorität. Trotz neuer, höchstmöglicher Hygiene- und Sicherheitsmassnahmen konnten wir unsere Produktion weiter steigern», sagt Marc von Waldkirch, CEO bei Sensirion.

Durchflusssensoren im Einsatz in branchenführenden Beatmungsgeräten

Durchflusssensoren der SFM3xxx-Plattform von Sensirion erleichtern sowohl Pflegefachkräften als auch betreuenden Angehörigen die Handhabung der verschiedensten Beatmungsgeräte für die spitalexterne Pflege, die Intensivpflege sowie die Beatmung von Neugeborenen und Erwachsenen. Das macht auch die Anpassung an eine andere Umgebung einfacher. Medizintechnikunternehmen von weltweitem Renommee haben sich mit der SFM3xxx-Technologie von Sensirion befasst und übernehmen diese für ihre branchenweit führenden Beatmungslösungen.

Trilogy Evo von Philips beispielsweise ist die einzige tragbare Beatmungslösung für lebenserhaltende Massnahmen, die Patienten immer mit sich führen können, damit die Therapiekonsistenz und stetige Überwachung auch bei Veränderungen des Umfelds (im Spital, zu Hause oder unterwegs) sowie dann gewährleistet sind, wenn sich der Zustand des Patienten verändert. Diese Lösung ermöglicht eine Behandlung von chronisch und schwer kranken Patienten in verschiedensten Umgebungen. Das neue Beatmungsgerät ist sowohl für die invasive als auch die nichtinvasive Beatmung geeignet und bietet zusätzlich eine erhöhte Sensitivität für die Anwendung bei einer grossen Bandbreite an erwachsenen und pädiatrischen Patienten.

Sowohl beim Einschlauch- als auch beim Zweischlauchsystem kommt der proximale Durchflusssensor zum Einsatz, der in zwei verschiedenen Grössen erhältlich und somit auf die Bedürfnisse von Erwachsenen und Kindern bzw. Säuglingen zugeschnitten ist. Die autoklavierbaren Einwegsensoren SFM3300 und SFM3400 arbeiten genau, sind robust und vollständig kalibriert, was sie zur ersten Wahl für proximale Durchflussmessungen macht. Auch für die eingebaute Durchflusssteuerung des Trilogy Evo wird ein Sensor von Sensirion verwendet, nämlich der SFM3200. Die besondere Bauweise des Durchflusskanals im Trilogy Evo stellt sicher, dass es im Strömungskörper des Sensors nur zu sehr geringen Druckverlusten kommt, wodurch sich der Sensor ideal für die medizinische Beatmung eignet. Das Zusammenspiel zwischen dem Beatmungsgerät von Philips und den Sensoren von Sensirion ermöglicht eine gut abgestimmte Pflege in einem dynamischen Umfeld. -ari- SMM

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