Swiss Production Forum: Motorex Neuheit Fluidlynx: Automatisiertes Fluidmanagement

Autor / Redakteur: paid content / Silvano Böni

Wenn es läuft wie geschmiert, dann läuft es wohl automatisiert. Das gilt jedenfalls für Fluidlynx von Motorex. Doch was für Hintergründe gibt es da noch zu wissen? Ein Blick hinter die Kulissen.

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(Bild: Motorex)

Vorweg: Motorex hat in einer Kooperation mit Chiron ein automatisiertes Fluidmanagement entwickelt – Fluidlynx. Dieses hat die Aufgabe, die Emulsion ideal zu halten und die Maschinen unterbrechungsfrei zu versorgen. Es handelt sich daher um ein vollautomatisches Messsystem, das ohne Unterbrechung frei programmierbar ist und sich für Einzelanlagen ebenso eignet wie für Zentralanlagen, unabhängig vom Füllvolumen. So etwas entsteht natürlich nicht von heute auf morgen.
«Der Ausgangspunkt war für uns, Flüssigkeiten, die man bisher händisch gemessen hat, künftig automatisiert zu messen», Produktexperte bei Motorex. Bereits vor 25 Jahren habe er in Skandinavien ein selbstregulierendes System gesehen, das aber noch alles andere als prozesssicher war. 2017 wurde die Entwicklung gemeinsam mit Schweizer Partnern gestartet, nach einigen Adjustierungen ging es in Richtung Entwicklung. «Die Leitlinie war die 10er-DNA, also alles 10x kleiner, 10x schneller und 10x billiger. Das war der Antrieb», erzählt Schoch von den von Anfang an ambitionierten Zielen «Und genau da stehen wir heute.»
Während die meisten anderen Systeme am Markt die Messung mit einer optischen Linse durchführen, arbeitet Fluidlynx mit einem extrem kleinen Sensor, der nicht störungsanfällig ist. «Ich habe zwei Jahre alles auf Herz und Nieren geprüft, weil ich nach fast 30 Jahren in der Branche selbst wusste, wie viele Störmöglichkeiten es gibt. Die wollte ich unbedingt ausschliessen.»
Heute bietet Fluidlynx ein umfangreiches Monitoring durch Onlinemessungen und erlaubt durch seinen gleichmässigen Betrieb spürbare Einsparung von Kühlschmierstoff. Für die digitale Automatisierung ist das ein riesiger Schritt nach vorn, denn auch die Maschinen werden so langlebiger, weil diverse Abnutzungen schwächer auftreten. Und für das digitale Spiegelbild gibt es auch eine App. Also alles fit für das Morgen.
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