Express gefertigt IBOR AG: Einer der schnellsten CNC-Fräser

Redakteur: Matthias Böhm

Die 20 Mitarbeiter starke IBOR AG produziert im Formel-1-Tempo CNC-Frästeile bis zu einer Grösse von X/Y/Z = 5000/1450/1100 mm. Möglich macht das eine Express-Strategie, die Kundenaufträge in Hochgeschwindigkeit bearbeitet, und das in Schweizer Perfektion. Kurz: ein Schweizer Vorzeigeunternehmen im CNC-Fräsen. Zum 40. Jubiläum in diesem Jahr gab es ein grosszügiges Geburtstagsgeschenk: eine Matec-30 HV in Spezialausführung.

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Das 20 Mitarbeiter starke Unternehmen IBOR AG setzt auf höchste Motivation und Begeisterung.
Das 20 Mitarbeiter starke Unternehmen IBOR AG setzt auf höchste Motivation und Begeisterung.
(Bild: Thomas Entzeroth)

Die IBOR AG setzt auf Begeisterung, Präzision und Schnelligkeit im CNC-Fräsen. Die gesamte Unternehmenskultur ist von einer Dynamik geprägt, die schweizweit ihresgleichen sucht. Die Kernkompetenzen liegen in der Bearbeitung von grossen Platten, Flach- und kubischen Teilen, 5-Achs-Werkstücken, komplexen Leichtbauteilen bis hin zur 3D-Messtechnik.

Investition in Matec-30 HV

Mit der jüngsten Investition in eine CNC-Fräsmaschine des Typs Matec-30 HV setzt die IBOR AG zum 40. Firmenjubiläum neue Akzente. Dank einer Sonderanfertigung der Werkzeugmaschine können Werkstücke bis zur Grösse von X/Y/Z = 5000/1450/1100 mm bearbeitet werden, der Störkreisradius liegt bei beachtlichen 1450 mm. Mit Rundtisch und Schwenkkopf können Bauteile 5-achsig simultan gefräst werden. Aufgrund der soliden Unternehmensentwicklung und guten Auftragslage werden Investitionen in den Maschinenpark in den letzten Jahren zu 100 % mit Eigenmitteln getätigt.

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M. Meier: «Mit dem neuen Bearbeitungszentrum können wir Aufträge bis fünf Meter Länge bearbeiten. Das sind neue Dimensionen und für uns ist das eine hervorragende Ergänzung nach oben.»

Vom Maschinenbau bis zur Raumfahrt

Geliefert wird in die Bereiche Maschinenbau, Medizinaltechnik, Luft- und Raumfahrt, Elektrotechnik und Rennsport. Hierzu ein aktuelles Beispiel aus der Luftfahrt: Aus einem 18,5 kg schweren Alublock wird ein 300 gr leichtes Freiformflächen-Werkstück herausgefräst. Manuel Meier, Geschäftsführer der IBOR AG: «Es handelt sich um ein äusserst komplexes Freiformflächen-Bauteil mit geringsten Wandstärken. Wir haben 98 Prozent Spananteil. Um solch ein Werkstück effizient und prozesssicher zu zerspanen, ohne Schwingungen in das Bauteil einzubringen, wägen unsere CNC-Techniker genau ab, welche Frässtrategie die geeignetste ist. Entsprechend entscheidend ist das Fertigungs-Know-how unserer Mitarbeiter. Wir tauschen uns gerade bei solchen Aufgaben sehr intensiv untereinander und mit dem Kunden aus, um eine optimale Fertigungs-Lösung zu realisieren.»

Reibungsloses Zusammenspiel

Eine perfekte CNC-Fertigung ist ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine. Es reicht heute nicht mehr aus, in modernste CAM-Technologien und CNC-Maschinen zu investieren. Die IBOR-Mitarbeiter müssen aus diesen Technologien das Optimum rausholen, dafür müssen sie sich kontinuierlich weiterbilden. M. Meier: «Weiterbildung ist im heutigen Fertigungsumfeld das A und O.
Da legen wir den Fokus drauf. Aus diesem Grund bilden wir zwei Polymechaniker und eine Produktionsmechanikerin aus. In Zukunft wollen wir jedes Jahr mindestens einen Lernenden ausbilden. So können wir den Fachkräftenachschub sicherstellen. Nicht zuletzt aus diesen Gründen können wir selbst komplexeste Aufträge zuverlässig, termingerecht und noch dazu in einem guten Kostenrahmen realisieren.»

Extrem schnell agierende Organisationsstruktur

Eine der Spezialitäten der IBOR AG ist, Aufträge im «Formel-1-Tempo» zu realisieren. M. Meier: «Aus diesem Grund verfügen wir über eine extrem schnell agierende Organisationsstruktur, die perfekt auf Aufträge mit kürzesten Lieferfristen zugeschnitten ist. Wir haben als 20-Mitarbeiter-Unternehmen 5 voll ausgestattete CAM-Arbeitsplätze für 11 CNC-Fräsmaschinen. Doch das Wichtigste ist, dass alle unsere CNC-Spezialisten die Projekte vom Auftragseingang bis zur Auslieferung persönlich bearbeiten und betreuen: von der CAM-Programmierung bis zur CNC-Zerspanung.»

Jeder Mitarbeiter übernimmt persönlich die Verantwortung für die technisch und terminlich perfekte Abwicklung des Auftrags. Nur das 3D-Messen wird der Qualitätskontrolle überlassen. Vorrangiges Ziel ist es, die Aufträge termingerecht auszuliefern.

Fertigungstechnologien voll ausreizen

Stillstand ist ein Fremdwort im Unternehmen. Ständig wird nach Optimierungen und Verbesserungen gesucht. Hierbei versteht es die Geschäftsleitung, alle Mitarbeiter in die Optimierungsprozesse miteinzubeziehen.

Kontinuierlich wird in die Gebäudestruktur, in den Maschinenpark, in CAD/CAM-Systeme und in die Weiterbildung der Mitarbeiter investiert, um die Möglichkeiten der modernen Fertigungstechnologien voll ausreizen zu können.

Stichwort Gebäudemodernisierung: Hier realisierte das Unternehmen in den letzten beiden Jahren eine komplette Sanierung. Die Produktionshallen wurden durch einen Sozialtrakt als auch eine Spedition erweitert. Auffallend ist die sehr helle, grosszügig dimensionierte, moderne, 1750 m2 grosse Produktionshalle. <<

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