Technologiestandort Schweiz 2018 - IBOR AG

IBOR AG - Schweizer CNC-Kompetenz mit Begeisterung

| Redakteur: Böhm

In knapp über einem Jahrzehnt hat sich die IBOR AG rundumerneuert, das Umsatzvolumen hat sich nahezu verdreifacht. Das liegt unter anderem daran, dass das Unternehmen ein Teamspirit entwickelt hat, dass schweizweit seinesgleichen sucht.
In knapp über einem Jahrzehnt hat sich die IBOR AG rundumerneuert, das Umsatzvolumen hat sich nahezu verdreifacht. Das liegt unter anderem daran, dass das Unternehmen ein Teamspirit entwickelt hat, dass schweizweit seinesgleichen sucht. (Bild: THOMAS ENTZEROTH)

Die gesamte Unternehmenskultur der IBOR AG ist von einer Dynamik geprägt, die schweizweit ihresgleichen sucht. Die Kernkompetenzen liegen in der Bearbeitung grosser Platten, flacher und kubischer Teile, 5-Achs-Werkstücke bis hin zu komplexen Leichtbauteilen.

In knapp über einem Jahrzehnt hat sich die IBOR AG komplett erneuert, das Umsatzvolumen hat sich nahezu verdreifacht. Das liegt unter anderem daran, dass das Unternehmen ein Teamspirit entwickelt hat, dass schweizweit seinesgleichen sucht. Manuel Meier, der das Unternehmen seit längerem als Geschäftsführer führt ist seit dem 21. Juni 2018 auch Inhaber der IBOR AG: «Die letzten Jahre liefen ausgezeichnet, wir haben ein hervorragendes Team aufgebaut und eine gut aufgestellte Geschäftsleitung mit einem breiten Kompetenzgefüge entwickelt. Letztlich hängt der Erfolg unseres Unternehmens an unseren Mitarbeitern, an deren Können und Motivation, unserem Maschinenpark und natürlich an der Nachfrage nach unseren CNC-Werkstücken. Wenn alle Faktoren stimmen, dann läuft es rund.»

Es läuft rund

Und rund läuft es bei der IBOR AG. Apropos Kompetenz: Fast alle Mitarbeiter beherrschen die gesamte Prozesskette von CAM-System bis hin zur CNC-Werkzeugmaschine, Messtechnik inklusive.

Das ist entscheidend, denn die Mitarbeiter verfügen über ein enorm breites Aufgabenspektrum und betreuen die Aufträge vom CAM bis hin zum fertigen Werkstück inklusive Auslieferung zu 100% eigenständig. Damit ist jeder Mitarbeiter ein hoch kompetenter Ansprechpartner für die Kunden.

Investition in 6-Achsen BAZ «Hedelius T7»

Doch auch der Maschinenpark und die Infrastruktur muss stimmen. Und wie man am Bild aus 2006 (rechte Seite unten rechts) erkennen kann, wurde der Maschinenpark bis heute komplett erneuert und ergänzt. Ziel: jedes jahr eine neue Maschine.

Auch dieses Jahr hat die Firma in eine neue CNC-Fräsmaschine vom Typ Hedelius T7 investiert. Mit einem Schwenkkopf, Rundtisch und zusätzlich aufgesetzter Schwenkachse können Werkstücke 6-achsig bearbeitet werden. Mit einer aufgesetzten Rasterplatte über den ganzen Arbeitsbereich bietet diese Maschine höchste Flexibilität. Die IBOR AG kann CNC-Frästeile bis zu einer Grösse von X/Y/Z = 5000/1450/1100 mm präzis, schnell und zuverlässig fertigen.

Partnerschaft mit HABA

Seit über 10 Jahren setzt das Unternehmen auf Plattenbearbeitung, eine IBOR-Spezialität. Die Firma HABA ist in diesem Zusammenhang ein zuverlässiger Lieferant mit kurzen Lieferfristen, der auch grössere hochwertige Alu-Platten bis über 4‘000 mm Länge schnell liefert. «Wir pflegen mit dieser Firma eine ausgezeichnete Partnerschaft», so Marco Segattini, Leiter AVOR und Geschäftsleitungsmitglied.

Manuel Meier: «HABA passt die Bedürfnisse an uns an. Sie begleiten uns bei Spezialmaterialien für Luft- und Raumfahrt und haben ein sehr breites Sortiment an Sonderstählen. Bei unserem breiten Teilespektrum braucht es immer wieder spezielle und individuelle Spannvorrichtungen, die mit HABA zusammen optimal ausgelegt werden. Das Zusammenspiel ist bei solchen Projekten sehr wichtig, da perfekt abgestimmte Glüh- und Schleifprozesse entscheidend sind, um die geforderten Genauigkeiten zu gewährleisten.»

Einmalige Strategie

Hervorzuheben ist die CAM-Strategie der IBOR AG. Aktuell sind sieben CAM-Arbeitsplätze installiert bis Mitte 2019 kommen drei weitere hinzu. Damit kann nahezu jeder Fertiger auf ein eigenes CAM-System zugreifen. Eine solche Strategie ist in der Schweiz in dieser Firmengrösse absolut einmalig. «Unsere Mitarbeiter müssen alle Prozesse beherrschen, um sehr kurze Lieferfristen bei komplexen Frästeilen und damit auch maximale Flexibilität unseren Kunden gegenüber bieten zu können. Wir müssen dynamisch bleiben», so Manuel Meier.

Hochqualifiziertes Personal

Durch die stetige Vernetzung der Systeme und automatisierten Prozesse, sind die Anforderungen an top-qualifiziertem und motivierten Personal gestiegen. Alle Mitarbeitenden der IBOR AG, auch in den administrativen Funktionen, sind versierte CNC-Mechaniker, die einen produktiven Anteil leisten. Sieben der 22 Mitarbeitenden haben eine höhere Fachschule absolviert. In den letzten Jahren hat die IBOR AG eine Struktur geschaffen, das den CNC-Mechanikern genügend Spannung, Abwechslung und Verantwortung bietet.

Auch das Thema Berufsbildung nimmt die IBOR AG ernst. Manuel Meier: Ab Sommer 2019 bilden wir zwei zusätzliche Polymechaniker aus, um den Nachschub an qualifiziertem Fachpersonal zu gewährleisten.

Der enorme Erfolg des Unternehmens, kommt nicht zuletzt von der Präsenz in den Fachmedien, und immer wichtiger werden auch die Netzwerke und die elektronischen Medien, wie Manuel Meier betont. Neukunden wollen sofort wissen welche Stärken das Unternehmen hat und wie es ausgerichtet ist. Auch das digitale Erscheinungsbild spielt dabei eine zentrale Rolle. Das hat die grosse Rückmeldung der neu gestalteten und programmierten Website gezeigt worüber sehr viele Anfragen von Neukunden eingegangen sind (www.ibor.ch).

Dank dieser umfassenden Veränderung hat sich die IBOR AG unter den Schweizer CNC-Fräsern einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet und beliefert heute namhafte Kunden in den Bereichen Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Motorsport bis hin zum Bahn- und Transportwesen.

  • Matthias Böhm, Chefredaktor SMM

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