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Kennametal: Universelle VHM-Schaftfräser In jedem Werkstoff produktiv fräsen

| Redakteur: Konrad Mücke

Speziell beim Bearbeiten von Stahl, korrosionsfesten und hoch wärmebeständigen Legierungen sowie Gusseisen erweisen sich die Vollhart­metall-Schaftfräser Harvi I TE von Kennametal als besonders verschleissfest, prozesssicher und produktiv.

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Durch die speziellen Spanmulden in den Nuten werden Späne effizient abgeführt.
Durch die speziellen Spanmulden in den Nuten werden Späne effizient abgeführt.
(Bild: Kennametal)

Mit einem vierschneidigen Schaftfräser erweitert der Hersteller Kennametal seine Produktreihe Harvi. Dank seinem speziellen Design eignet sich der VHM-Schaftfräser Harvi I TE zum universellen Bearbeiten unterschiedlichster Werkstoffe, wie Stahl, korrosions­fester und wärmebeständiger Stahllegierungen und Gusseisen. Er verwirklicht besonders lange Standzeiten. Zudem arbeitet er bei niedrigen Schnittkräften. So kann man diesen Fräser auch auf weniger steifen Bearbeitungs- und Dreh-Fräszentren mit niedrigen Antriebsleistungen einsetzen.

Zum Schruppen und Schlichten

«Im Vergleich zu anderen Fräsern mit vier Schneiden erweist sich dieser Schaftfräser bei der Nass- und der Trockenbearbeitung zahlreicher Werkstoffe eindeutig als überlegen. Die Werkzeugstandzeit ist ebenfalls beispiellos», erklärt Bernd Fiedler, verantwortlich für den Bereich Vollhartmetall-Schaftfräser bei Kennametal. Der VHM-Schaftfräser eignet sich für anspruchsvolle Schruppbearbeitungen sowie für hochwertige Schlichtbearbeitungen. Mit ihm lassen sich tiefe Kavitäten, Vollnuten und Schultern mühelos bearbeiten. Ebenso kann dieser Fräser eintauchen. «Auch für das dynamische Fräsen ist das neue Werkzeug bestens geeignet», fügt Bernd Fiedler an.

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Beim Entwickeln beabsichtigten die Spezialisten bei Kennametal, eine günstige Spanabfuhr, eine kleine Werkzeugabdrängung, eine hohe Schneidenstabilität und wenig Werkzeugbrüche durch radiale Schnittkräfte zu verwirklichen. Der nun vorgestellte Schaftfräser erfüllt sämtliche Kriterien. Deshalb kann man ihn für nahezu sämtliche üblichen Fräsbearbeitungen universell einsetzen.

Ausgeklügelte Spanabfuhr

Speziell die Spannut des Fräsers sorgt für eine gute Spanabfuhr. Sie ist so geformt, dass sich die Späne unverzüglich einrollen. Diese brechen dann in kleine Stücke. Über die Spanmulden innerhalb der Nut werden sie abtransportiert. Beides trägt dazu bei, Spänestau zu unterbinden, die Zufuhr von Kühlmittel im kritischen Bereich zu begünstigen und somit die Werkzeugstandzeit zu erhöhen.

Die ausgeklügelt geformte Stirnschneide unterstützt den Spanabtransport. Sie sorgt wegen niedriger Schnittkräfte dafür, dass das Werkzeug hervorragende Eigenschaften zum Tauchfräsen und Schrägeintauchen hat. Besonders stabil wird das Fräswerkzeug dank einem parabolisch geformten Werkzeugkern. Die exzentrische, facettierte Frei­fläche über die gesamte Länge der Schneide vermindert die Reibung. Beides minimiert die Werkzeugabdrängung. Der variable Spiralwinkel und die asymmetrischen Schneiden des Fräsers Harvi I TE verringern Vibrationen und Resonanz­schwingungen.

Höhere Schnittgeschwindigkeiten und Vorschub­geschwindigkeiten

«Der Schaftfräser mit seinen innovativen Geometrien und Eigenschaften verbessert die Prozessstabilität, die Oberflächenqualität und die Spanabfuhr gleichermassen», sagt dazu Bernd Fiedler. «Diese Merkmale erreicht der Fräser auch bei erhöhten Vorschubgeschwindigkeiten, bei grossen Schnittgeschwindigkeiten und -tiefen. Damit können Fertigungsbetriebe hohe Zerspanraten bei langen Standzeiten verwirklichen und somit äusserst produktiv arbeiten.» - kmu - SMM

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