LAMELLEN

23.11.2018

Lamellen für Nass- und Trockenlauf.

Lamellen-Abmessungen und Drehmoment-Auswahl in der Pressentechnik.

Für nass- und trockenlaufende Kupplungen und Bremsen liefert Ortlinghaus eine umfangreiche Auswahl an Lamellen. Lamelle und Reibfläche sind wichtige Funktionselemente in jeder Bremse und jeder Kupplung und werden seit den Anfängen von Bremsen und Kupplungen in unterschiedlichster Weise weiterentwickelt. Die Wahl des Reibsystems hängt von der Zielanwendung ab: Eine Lamelle mit Reibfläche wird grundsätzlich zusammen mit einer Gegenlamelle aus Stahl oder Gusseisen eingesetzt. Die innere und die äußere Lamelle sind  mit den anderen Antriebskomponenten durch Muffen und Aussparungen montiert wobei die Verzahnung sowohl DIN 867 und DIN 5480 als auch anderen Standards entspricht. Darüber hinaus sind, je nach Kundenanforderung, Varianten mit Aussparungen für Bolzen in der Lamelle, sowie andere spezielle Formen erhältlich.

In Kombination mit einer Mehrscheiben-Kupplung oder –Bremse sind diese Lamellen in einer Vielzahl von Varianten, verschiedenen Abmessungen, Reibungskombinationen und Oberflächenmustern lieferbar.

Im Falle der Trockenlaufanwendung ist es in der Hauptsache der Verschleiß, der Reibungskoeffizient sowie die Geräsuchentwicklung, die von der Oberfläche beeinflusst wird. In der Regel wird bei einem Lamellenpaar, zusammengesetzt  aus einer normalen und einer Lamelle mit organischem Reibbelag, die Gegenlamelle aus Stahl oder Gusseisen gefertigt. Sinter-Reibbeläge werden auch für spezielle Anwendungen verwendet.

Im Falle von Nasslaufanwendungen ist das Rillen der Reibfläche entscheidend für die genaue Verteilung des Kühlöls. Es sind viele verschiedene Muster an Reibflächen für verschiedene Anwendungen lieferbar, insbesondere die gesinterten Lamellen. Dazu gehören Spiralrillung, Radialrillung oder eine Kombination aus Waffelprägung und Eckenmuster sowie verschiedene andere Arten von Ölkanälen. Auch Papierbeläge werden hierbei eingesetzt.

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