Steuerungstechnik Siemens Schweiz AG: Dezentrale Peripherie für Anlagen- u. Maschinenbau

Redakteur: Hermann Jörg

>> Siemens Industry erweitert seine Produktfamilie der dezentralen Peripherie um die neue Gerätegeneration Simatic ET 200SP. Mit besonders kompaktem Design reduziert diese den Platzbedarf im Schaltschrank und ist einfach handhabbar. Anwender aus dem Anlagen- und Maschinenbau profitieren von variablem Stationsaufbau, stehender Verdrahtungstechnik sowie verbesserter Geräte- und Modulkennzeichnung.

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Die neue Gerätegeneration Simatic ET 200SP reduziert dank besonders kompaktem Design den Platzbedarf im Schaltschrank und ist einfach handhabbar. (Bild: Siemens)
Die neue Gerätegeneration Simatic ET 200SP reduziert dank besonders kompaktem Design den Platzbedarf im Schaltschrank und ist einfach handhabbar. (Bild: Siemens)

joe. Die neue dezentrale Peripherie Simatic ET 200SP in Schutzart IP20 ist Profinet-fähig, verfügt über eine schnelle Zykluszeit sowie hohe Systemleistung und wird über die Engineeringtools TIA Portal oder Simatic Step 7 in die Automatisierungslösung eingebunden. Sie ist skalierbar konzipiert mit variablem Stationsaufbau. Das Grundgerät lässt sich mit bis zu 64 Modulen erweitern und kann damit im Maximalausbau 64 x 16 Signale verarbeiten. Durch das kompakte Design benötigt das System im Maximalausbau nur einen Meter im Schaltschrank und eignet sich unter Einhaltung der normierten Biegeradien auch für nur 80 mm tiefe Standardschaltkästen. Platzsparend wirkt zusätzlich das ins System integrierte Powermodul. Dies vereinfacht die Lastgruppenbildung.

Einfache Installation und Anwendung

Im Systemdesign wurde viel Wert auf die einfache Handhabung im praktischen Einsatz gelegt. Zudem ist die Teilevarianz gering, um die Lagerhaltungskosten des Anwenders zu reduzieren. Die Module einer Station fügt der Anwender bei der Installation einfach und zeitsparend ohne Werkzeug zusammen. Zum Beispiel verhindert dabei eine mechanische Kodierung die Schädigung der Module bei versehentlicher Fehlsteckung und eine seitliche Verrastung bietet hohe Verbindungsstabilität, auch bei vertikaler Montage. Zudem ist der Modul- und Klemmenboxwechsel im laufenden Betrieb möglich, ohne Ausfall der Station. Die verbesserte, um 90 Grad gedrehte Anordnung der Steckplätze auf der Klemmenbox und die «Push-in»-Technologie vereinfachen die Verdrahtung. Die Beschriftung der Module ist übersichtlich und zeigt die wichtigsten Informationen zu Verdrahtung und Kanälen. Farbkennzeichnungsschilder vereinfachen zudem die Zuordnung der Kabel zur Klemmenbox. Über Referenzkennzeichnungsschilder und Beschriftungsstreifen kann der Anwender die Module maschinen- und anlagenspezifisch beschriften.

Hohe Systemleistung

Simatic ET 200SP ist mit zwei Profinet-Schnittstellen ausgestattet und verfügt mit der internen Datenrate von 100 Megabit/s über eine hohe Systemperformance. Der Rückwandbus ist taktsynchron mit Profinet und bietet damit eine hochpräzise, nahezu jitterfreie Datenübertragung. Mit dem Busadapter hat der Anwender freie Auswahl bei der Profinet-Anschlusstechnik: RJ45 oder Fast-Connect. Mit durchgängigem Schirmkonzept, vom Leiter über Schirmanschlusselemente für die Klemmenbox bis zum Rückwandbus und Profinet-Kabel, verfügt das System über eine hohe elektromagnetische Verträglichkeit. Es ist ausserdem mit Profienergy-Funktionalität ausgestattet, mit der sich einzelne Verbraucher oder ganze Produktionseinheiten während produktionsfreier Zeiten koordiniert abschalten lassen. <<

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