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Kennametal: Tangentiale Eckfräser für hohe Oberflächengüte Stabiler mit tangentialen Schneidplatten

| Redakteur: Konrad Mücke

Fräswerkzeuge mit tangential angeordneten Wendeschneidplatten sind deutlich stabiler als herkömmliche Ausführungen. Werkzeugkörper und Schneidplatten sind dicker. Diesen Vorteil nutzen die aktuell vorgestellten Fräser Mill 4-12KT.

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Stabil und wirtschaftlich: Eckfräser mit tangential angeordneten Schneidplatten und IKZ.
Stabil und wirtschaftlich: Eckfräser mit tangential angeordneten Schneidplatten und IKZ.
(Bild: Kennametal/Walter Meier)

Beim Eckfräser Mill 4-12KT von Kennametal sind die Wendeschneidplatten tangential befestigt. Durch die flache Ausführung des Plattensitzes kann der Fräserkern grösser ausgeführt werden. Somit ist er besonders robust und stabil. Da die Schneidplatten axial und radial gestützt werden, halten sie stabil und exakt ihre Position im Grundkörper. Sie verfügen über vier Schneidkanten pro Wendeschneidplatte. Fertigungsbetriebe arbeiten deshalb mit ihnen besonders wirtschaftlich.

Zahlreiche Varianten

Die Wendeschneidplatten stehen in sieben unterschiedlichen Varianten mit 0,4 bis 3,1 mm Eckradien zur Verfügung. Sie eignen sich für Eckfräser mit 50 bis 200 mm Durchmesser. Diese können bei 0,5 bis 12 mm Schnitttiefe fräsen. Die Grundkörper verfügen über eine innere Kühlmittelzuführung (IKZ). Es gibt Varianten mit mittlerer und weiter Teilung.

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Stabile Schneidkanten

Die Schneidplatten des aktuell präsentierten Fräswerkzeugs zum tangentialen Eckfräsen sind mit einer dreieckigen Fase ausgeführt. Das sorgt für eine äusserst stabile Schneidkante. Somit können sie auch in schwierigen Werkstoffen prozesssicher arbeiten. Beim Fräsen nahezu sämtlicher Stähle und Gusseisen verwirklichen sie zudem hervorragende Oberflächengüten.

Niedrige Schnittkräfte

«Im Vergleich zu anderen Werkzeugen treten beim Eckfräser Mill 4-12KT um 15 % niedrigere Schnittkräfte auf. Bei den heute verbreiteten Werkzeugmaschinen mit SK40-Spindeln ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil», erklärt Tim Marshall, verantwortlich für den Bereich Wendeplattenfräsen bei Kennametal. «Dadurch kann mit höheren Vorschüben zerspant werden, ohne die Spindel zusätzlich zu belasten. Und bei langen Auskragungen oder einer nicht optimalen Werkstückspannung führen die niedrigen Schnittkräfte dazu, dass Rattern vermieden wird, Abplatzungen an den Schneidkanten verhindert werden und sich höhere Oberflächengüten erzielen lassen.» - kmu - SMM

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