Swiss Machining in den USA Swiss Machining: Perfektion und Spitzenleistung

Von Anne Richter

Die Swiss Precision Machining (SPM) Inc. mit Sitz in Wheeling, Illinois USA, setzt auf Technologien von Tornos. Mit dem kürzlichen Erwerb von zwei neuen Multiswiss-Maschinen gewährleistet SPM weiterhin höchste Präzision und erhöht zusätzlich seine Produktivität signifikant.

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Vor der Multiswiss 6x16: Die Schwestern Cassandra Haupers (rechts), Vice President Operations und Jennifer Adair, Quality Insurance/Continuous Improvement Manager bei SPM haben schon auf der Highschool im väterlichen Betrieb gearbeitet.
Vor der Multiswiss 6x16: Die Schwestern Cassandra Haupers (rechts), Vice President Operations und Jennifer Adair, Quality Insurance/Continuous Improvement Manager bei SPM haben schon auf der Highschool im väterlichen Betrieb gearbeitet.
(Bild: Tornos)

Vieles hat sich seit Gründung von SPM durch Mike Haupers im Jahre 1979 geändert. Alles begann damals mit zwei Maschinen und zwei Angestellten. Haupers, Sohn eines auf zahntechnische Instrumente spezialisierten Instrumentenbauers, der für seine «magischen Hände» berühmt war, wuchs ebenso wie seine Töchter in diesem Geschäft auf. Heute ist Cassandra Haupers Vice President of Operations bei SPM und Jennifer Adair Quality Assurance/Continuous Improvements Manager der Firma. «Mein Vater begann mit der Herstellung von zahntechnischen Komponenten. Unser Name erlangte rasch Bekanntheit und die Kunden erkannten die hohe Qualität und konkurrenzfähigen Preise. So entwickelte sich SPM zu einem Lohnfertigungsunternehmen», erzählt Cassandra Haupers. «Die Fertigung liegt schon seit drei Generationen bei uns in der Familie. Meine Schwester Jennifer und ich begannen schon in der Highschool, bei SPM zu arbeiten. Als ich auf das College ging, arbeitete ich zwei Tage pro Woche im Büro und einen ganzen Sommer lang an den Maschinen. Mein Vater lehrte mich, wie man die Fertigung anspruchsvoller Teile angeht, und ich weiss, was es bedeutet, wenn Maschinen stillstehen.»

Cassandra und ihre Schwester sind naturgemäss dem Unternehmen in Familienbesitz sehr verbunden, wobei jede ihre ganz eigenen Kompetenzen und Erfahrungen einbringt. Davon profitieren Firma und Kunden gleichermassen. «Mein Vater ist einer der mutigsten und kühnsten Geschäftsleute, die ich kenne», sagt Jennifer Adair. «Er geht Risiken ein und weiss, dass er mitunter auch mal scheitern wird. Aber schauen Sie nur, was er geschaffen hat. Bei ihm wuchsen wir nicht wie normale Mädchen auf. Wie lernten, wie man Werkzeuge verwendet, Dinge repariert und montiert, wie man Sachen herstellt. Vor allem vermittelte uns mein Vater aber, uns niemals auf jemand anderen als uns selbst zu verlassen: Man muss immer seinen eigenen Weg gehen. Ich hatte schon immer ein gutes Auge für mangelnde Perfektion und wollte immer, dass Dinge einfach gut aussehen. Ich habe das Glück, dass ich genau das täglich in einem Team von 140 Leuten – die ich meine zweite Familie nenne – tun kann.»

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Leidenschaft für Qualität: das Optimum aus den Maschinen herausholen

Diese Leidenschaft für Qualität untermauert den Erfolg von SPM und seinen ausgezeichneten Ruf bei Kunden. «In der Industrie hat sich SPM einen Ruf als Partner erworben, an den man sich immer wenden kann. Die Kunden wissen, dass wir Qualitätsprodukte zu einem konkurrenzfähigen Preis herstellen», erläutert Cassandra Haupers. «Um dies zu erreichen, sind wir kreativ und holen durch Einsatz einzigartiger Zusatzeinrichtungen aus unseren Maschinen das Optimum heraus. ‹Was Sie auf Ihren Maschinen bewerkstelligen, setzt wirklich neue Massstäbe und ist einfach grossartig›, das haben wir schon von so manchem Besucher gehört.» Sie erzählt weiter, dass SPM auf kurvengesteuerten Tornos-Maschinen aufgebaut wurde, darunter die Modelle R10, R125, RR20, MS7 und T4.

«Als SPM vor 40 Jahren den Betrieb aufnahm, eilte Tornos bereits der Ruf hoher Qualität und Präzision voraus – zwei Werte, die bei SPM oberste Priorität haben. Bis zum heutigen Tag baut Tornos Qualitätsmaschinen, die höchste Fertigungstoleranzen einhalten, und bietet zudem den erforderlichen Support», fährt sie fort. Cassandra Haupers erwähnt weiter, dass die Übereinstimmung dieser gemeinsamen Werte die Grundlage für das besondere Verhältnis zwischen SPM und Tornos bildet. «SPM hat kürzlich zwei Mehrspindeldrehmaschinen des Typs Multiswiss von Tornos gekauft», fügt sie hinzu. «Wenn die zentralen Werte in Unternehmen übereinstimmen, wird ihre Partnerschaft zweifellos florieren, und genau das passiert hier zwischen SPM und Tornos.»

Qualitätsteile für steigende Nachfrage zu konkurrenzfähigen Preisen

Die Multiswiss-Produktreihe wurde 2011 in den Markt eingeführt – zu einem Zeitpunkt also, als die Mehrspindeltechnologie noch als extrem komplex galt – und hat sich seitdem einen ausgezeichneten Ruf für hervorragende Ergonomie und hohe Bearbeitungsleistung erworben. SPM vertraut auf die Multiswiss-Maschinen bei der Herstellung von Teilen für robotergesteuerte chirurgische Eingriffe. «Wir wussten, dass die mengenmässige Nachfrage nach medizintechnischen Teilen drastisch steigen würde», sagt Cassandra Haupers. «Um konkurrenzfähig zu bleiben, benötigten wir eine Maschine, die mit der Nachfrage unserer Kunden Schritt halten und Qualitätsteile produzieren konnte, es uns aber auch gleichzeitig erlaubte, einen global konkurrenzfähigen Preis anzubieten. Die Multiswiss von Tornos war unsere Antwort.»

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Die Multiswiss war in der Lage, alle Anforderungen zu erfüllen. Bewegliche Spindelstöcke mit Z-Achsen, Trommelindexierung über Drehmomentmotor und ein Container, der alle für den Maschinenbetrieb benötigten Peripheriegeräte aufnimmt – mit diesen Lösungen stellt SPM die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Diese Maschinen brechen mit der Vorstellung eines konventionellen Mehrspindlers, indem sie eine Brücke zwischen Lang­drehautomaten und Mehrspindeldrehmaschinen schlagen. Die verbaute Technologie ermöglicht der Multi­swiss Zykluszeiten, die sehr nahe bei kurvengesteuerten Mehrspindlern liegen. Ein wesentlicher Unterschied zwischen SPM und der Konkurrenz ist die Bereitschaft von SPM, in alles zu investieren, was dem Unternehmen bei der Verbesserung der Produktqualität hilft. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist der Fokus des Unternehmens auf Ästhetik: Auch wenn man Ästhetik nicht auf der Blaupause wiederfindet, weiss SPM doch, dass Ärzte wie Zahnärzte Instrumente wollen, die nicht nur funktional sind, sondern auch das Auge erfreuen. Dank dieser Selbstverpflichtung zu Qualität und ästhetischem Äusseren stellt SPM Teile und Instrumente her, die ihre Kunden nirgendwo anders bekommen.

Mehrspindler mit hohem Fertigungsdurchsatz

«Wir haben uns für die Mehrspindler von Tornos entschieden, weil wir wissen, dass sich mit Tornos, ganz nach deren Leitspruch, alles weiterdreht», sagt Cassandra Haupers weiter. «Einige von SPM hergestellte Produktlinien wiesen enorme Wachstumsquoten auf. Vor diesem Hintergrund brauchten wir eine Maschine mit hohem Fertigungsdurchsatz, die gleichzeitig aber auch Qualitätsteile produzieren konnte. Wir wussten, dass Tornos beides kann.»

Die neu von SPM erworbenen Maschinenmodelle Multiswiss 6x16 und Multiswiss 8x26 werden Teile für eine Plattform für die Roboterchirurgie herstellen. «Diese Teile erfordern die Einhaltung engster Toleranzen von bis zu ±0,0005. Unsere neuen Maschinen helfen uns bei der Bewältigung dieser Herausforderungen, indem sie hochkomplexe Teile mit hoher Produktivität fertigen, die wir dadurch zu einem überaus konkurrenzfähigen Preis anbieten können», so Cassandra Haupers.

Angesichts eines globalen Medizintechnik-­Markts, der bis 2025 ein Volumen von über 600 Milliarden US-Dollar erwarten lässt, zeigt sich SPM für alle Herausforderungen bestens gerüstet – mit engagierten, begeisterungsfähigen und hochqualifizierten Mitarbeitern, einer Werksfläche von gut 7600 m2, 90 der neuesten CNC-Maschinen auf dem Markt, die im 2-Schicht-Betrieb an sechs Tagen in der Woche laufen, einschliesslich der zwei neuen Multiswiss-Lösungen, mit denen Tornos erneut sein Markenversprechen hält: «We keep you turning.» -ari- SMM

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