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Maxon Motor: Marsrover findet Wasserspuren Geschaffen für die Ewigkeit.

16.01.12 | Redakteur: Susanne Reinshagen

Marsrover Opportunity. (Bild: NASA/JPL-Caltech)
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Marsrover Opportunity. (Bild: NASA/JPL-Caltech)

>> Der Marsrover Opportunity hat auf seiner nun schon achtjährigen Mars-Expediton Nachweise über die Existenz von Wasser auf dem Mars gefunden. Laut Angaben der NASA hat der Rover Ende 2011 auffällig helle Adern eines Minerals gefunden – offenbar ist es Gips – der sich durch fliessendes Wasser abgelagert hat.

Für Wissenschaftler sind die von Opportunity gefundenen Gips-Ablagerungen auf dem Mars eine Sensation. Sie sind sich sicher, dass der Fund der Beweis dafür ist, dass an dieser Stelle einst Wasser floss. Auf seinem Weg durch die Einöde der Meridiani-Ebene ist der Rover zufällig auf die hellen Streifen im Untergrund gestossen. Eine Analyse des Minerals soll helfen, die Geschichte des Mars besser zu verstehen. Vor Milliarden Jahren war die Marsatmosphäre wesentlich dichter und an der Oberfläche des Planeten gab es offenbar reichlich Wasser. Heute ist die Atmosphäre zu dünn, sodass Wasser in flüssiger Form nicht existieren kann.

Die Ablagerungen haben sich exakt an der Stelle des Mars gebildet, wo sie auch heute noch zu finden sind. An dieser Stelle war aus Rissen im Untergrund Wasser ausgetreten. Das aus vulkanischem Gestein herausgelöste Kalzium sei anschliessend weggeflossen. Dabei hat das Kalzium mit Schwefel reagiert, der entweder auch aus dem Gestein oder aus vulkanischen Gasen stammte. Eine der untersuchten Gips-Ablagerungen am Rande des Endeavour-Kraters ist etwa 50 Zentimeter lang und zwei Zentimeter breit. Opportunity hat bisher nichts erforscht, was an die von den Wissenschaftlern als "Homestake" bezeichnete Gips-Ablagerung erinnert. Laut dem Rover-Chefwissenschaftler Steve Squyres von der Cornell University in Ithaca findet sich dieses Gestein zwar häufig auf der Erde, aber auf dem Mars grenzt der Fund an ein Wunder, welches die Geologen vor Freude aus ihren Stühlen springen lässt. "Dieser Fund zeigt uns eindeutig, dass hier einstmals Wasser durch Gesteinsspalten im Untergrund geflossen ist", erklärt Squyres.

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