Arbeitsplatzumgebungen in der Industrie 4.0 Digitalisierung erfordert moderne Arbeitsplatzgestaltung

Redakteur: Sergio Caré

Verbunden mit der Digitalisierung wandelt sich die Arbeitswelt – und dies in rasantem Tempo. Im Zuge dieser Transformation diskutieren heute viele Schweizer Unternehmen, wie die Arbeitsplatzumgebungen in Zukunft aussehen werden. Eine von Swisscom in Auftrag gegebene Studie befragte dazu mehr als 60 Führungskräfte aus der Schweizer Industrie.

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Nahtlose Kommunikation vom Sensor bis ins Internet ist eine Voraussetzung für Industrie 4.0
Nahtlose Kommunikation vom Sensor bis ins Internet ist eine Voraussetzung für Industrie 4.0
(Bild: Institut für industrielle Informationstechnik / CC BY-SA 3.0)

Im Zuge der «digitalen Transformation» diskutieren heute viele Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes in der Schweiz die Umsetzung moderner Konzepte wie Industrie 4.0. Die Produktivität – ob im Service oder im Vertrieb, in Forschung und Entwicklung oder in der Produktion – lässt sich jedoch nur mit modernen Bedingungen für Austausch und Kommunikation zwischen den Mitarbeitern steigern. Eine von Swisscom in Auftrag gegebene Studie mit dem Titel «Moderne Arbeitsumgebungen in der Schweizer Industrie» befragte dazu mehr als 60 Führungskräfte aus der Schweizer Industrie.

Rahmenbedingungen verbessern

Auf der einen Seite werden Routineaufgaben wie Rechnungsstellung oder die Prüfung des Lagerbestands zunehmend automatisiert. Auf der anderen Seite steigt der Anteil komplexer Tätigkeiten, die sich nicht nach vordefinierten Abläufen erledigen lassen und deren Bearbeitung Wissen erfordert. Mit anderen Worten: Der Anteil der Wissensarbeit(er) nimmt zu. Das Management der Industrieunternehmen muss sich darum zunehmend mit der Optimierung der Wissensarbeit beschäftigen. Doch das Wissen ist unmittelbar mit den einzelnen Mitarbeitern verbunden. Es wird ein reger Austausch benötigt, um das Wissen der Mitarbeiter freizusetzen und so für das Unternehmen produktiv nutzbar zu machen. Wer also die Produktivität der Mitarbeiter – ob im Kundenservice oder im Vertrieb, in Forschung und Entwicklung oder in der Produktion – steigern will, sollte die Rahmenbedingungen für Austausch und Kommunikation verbessern und die Arbeitsumgebungen den Anforderungen der Wissensarbeit anpassen.

Wunsch und Wirklichkeit

Im Zuge von Digitalisierung und Industrie 4.0 steigen insbesondere die Anforderungen an Austausch und Vernetzung sowie an eine effiziente Bewältigung der steigenden Informationsflut. Mitarbeiter fordern und benötigen hierfür geeignete Technologien und Dienstleistungen – auch und insbesondere, um den steigenden Kundenanforderungen mit Blick auf Reaktionsgeschwindigkeit, Kundenzentrierung und Agilität gerecht zu werden. Doch zwischen Anspruch und Wirklichkeit zeigen sich bei diesem Thema zum Teil noch beträchtliche Lücken. Die Herausforderungen liegen bei der Gestaltung moderner Arbeitsumgebungen nicht allein im technischen, sondern auch im organisatorischen und kulturellen Umfeld.

Download: swisscom.ch/de/business/enterprise/downloads/worksmart

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