Aufgrund der chemischen Reaktivität von Titan kann sich Werkstoffmaterial an der Schneidkante festsetzen und sogenannte Aufbauschneiden bilden.  (Bild: Mikron)
Leitfaden für prozesssicheres Hochleistungsbohren in Titan und seine Legierungen

Vermeidung von Werkzeugbruch und Prozessinstabilitäten

Kaltverfestigung, Aufbauschneidenbildung und thermisch bedingter Werkzeugverschleiss zählen zu den häufigsten Ursachen für Prozessinstabilitäten bei der Bearbeitung von Titanlegierungen. Insbesondere beim Bohren entstehen aufgrund der werkstoffspezifischen Eigenschaften hohe thermische und mechanische Belastungen in der Schneidzone, die sowohl die Werkzeugstandzeit als auch die Prozesssicherheit erheblich beeinflussen können.

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