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03.03.2026

SKF Aeroengine automatisiert Kleinserienfertigung von Lagerkomponenten für Triebwerksprogramm mit jahrzehntelanger Laufzeit

Kleine Losgrößen, komplexe Geometrien und lange Programmlaufzeiten gelten nicht als klassische Domäne hoch automatisierter Fertigungssysteme. SKF Aeroengine France hat dennoch ein robotergestütztes flexibles Fertigungssystem realisiert, das Palettenhandling, Werkstückhandling sowie integrierte Prüf- und Markierprozesse in einer durchgängigen Produktionsumgebung verbindet.

SKF Aeroengine France mit Sitz in Rouvignies gehört zu SKF Aerospace und fertigt Wälzlagerkomponenten für Flugzeugtriebwerke und Hubschrauber. Für Komponenten eines Triebwerksprogramms der neuesten Generation erhielt das Unternehmen einen langfristigen Auftrag mit einer Laufzeit über mehrere Jahrzehnte. Die Losgrößen bewegen sich dabei typischerweise zwischen fünf und dreißig Stück.

Die Bearbeitung der Lagerkomponenten stellt hohe Anforderungen an Präzision und Prozessstabilität. Gleichzeitig musste die wirtschaftliche Fertigung vergleichsweise kleiner Stückzahlen sichergestellt werden.

Vor diesem Hintergrund entschied sich SKF für eine grundlegende Neuausrichtung des Produktionskonzepts und implementierte gemeinsam mit Fastems ein robotergestütztes flexibles Fertigungssystem (RoboFMS).

Das System verknüpft:

  • zwei Dreh-/Fräszentren
  • ein Schleifzentrum
  • eine Läppmaschine
  • eine 3D-Koordinatenmessmaschine
  • eine Waschstation
  • eine Laser-Markieranlage
  • ein automatisiertes Lager für Roh-, Halb- und Fertigteile

Ein schienengeführter Roboter übernimmt sowohl das Handling von Werkstückpaletten als auch den direkten Transfer einzelner Werkstücke. Dies ist insbesondere für Präzisionsprozesse wie Läppen und Schleifen relevant, bei denen die Teile ohne Aufspannung weiterbearbeitet werden müssen.

Die Transport- und Bearbeitungsabläufe orientieren sich am jeweiligen Status von Maschinen, Werkzeugen und Werkstücken. Halbfertigteile können bei Bedarf im System gepuffert werden, wenn nachgelagerte Stationen belegt sind. So bleibt der Prozessfluss stabil, ohne zusätzliche manuelle Eingriffe.

Die zentrale Planung, Steuerung und Überwachung erfolgt über die Manufacturing Management Software (MMS) von Fastems. Sie koordiniert die Routing-Logik, prüft Ressourcenverfügbarkeiten und schafft Transparenz über den Produktionsfortschritt.

Ziel des Projekts war es, eine stabile, reproduzierbare und dokumentierte Fertigung zu etablieren, die auch über längere Zeiträume hinweg autonom betrieben werden kann – bei gleichbleibend hohen Qualitätsanforderungen der Luftfahrtindustrie.

Das Konzept wurde inzwischen auch an weiteren SKF Aerospace-Standorten in den USA umgesetzt.

Zum vollständigen Anwenderbericht

Der vollständige Bericht beschreibt die Systemarchitektur, die Integration von Bearbeitung, Prüfung und Markierung sowie die Praxiserfahrungen im Serienbetrieb.

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