Artikel und Bildgalerie SwissFEL-Einweihung

Paul Scherrer Institut PSI weiht Freie-Elektronen-Röntgenlaser SwissFEL ein

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SwissFEL als Innovationsmotor

Als eine von derzeit vier Anlagen seiner Art weltweit wird der SwissFEL für die internationale Forschung eine wichtige Rolle spielen. «Wie bereits die Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS wird der SwissFEL führende Forscher aus der Schweiz und der ganzen Welt anziehen», ist der nächste Festredner, Roger Falcone, UC Berkeley, überzeugt. «Heute ist einer der schönsten Momente, seit ich Regierungsrat des Kantons Aargau sein darf», zeigt sich der Aargauer Regierungsrat Alex Hürzeler bewegt und unterstreicht den Nutzen des SwissFEL für den Hightech-Standort Aargau wie für die gesamte Schweiz: «Der SwissFEL trägt dazu bei, dass die Stellung der Schweiz als Innovationsmotor gefestigt werden kann.» Zugleich betont er jedoch, dass man bei den Bemühungen, an der Weltspitze zu bleiben, nicht nachlassen dürfe. Was zu tun wäre, um die weltweit führende Position der Schweiz bei Forschung und Innovation zu halten beziehungsweise auszubauen, war Thema der anschliessenden Podiumsdiskussion «Forschung und Innovation sind für die Schweiz zentrale Zukunftsfaktoren. Tun wir genug?» Unter der Moderation von Beatrice Tschanz diskutierten PSI-Direktionsmitglied Peter Allenspach, leadXpro-CEO Michael Hennig, der Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann, Alpiq-CEO Jasmin Staiblin und Fritz Schiesser, Präsident ETH-Rat. Der gemeinsame Tenor: Es braucht die richtigen Rahmenbedingungen zum Aufbau von Forschungsinfrastrukturen wie den SwissFEL, eine engere Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie – wie sie zum Beispiel mit dem beim PSI angesiedelten Innovationspark Innovaare gefördert werden soll –, ein Bekenntnis zur Grundlagenforschung als Basis für disruptive Ideen und auch Mut, innovative Ideen bereits in ihren Anfängen zu unterstützen.

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