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Rhenus Lub GmbH & Co KG

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24.03.2015

Rhenus Lub analysiert mehr als 10.000 Fluidproben und entwickelt neueste Analysetechnik

Einen Rekord stellten die Schmierstoffexperten von Rhenus Lub im Jahr 2014 auf: Erstmals analysierten sie innerhalb eines Jahres mehr als 10.000 Kühlschmierstoffproben, die ihre Kunden zur Untersuchung in das Speziallabor in Mönchengladbach eingesendet hatten.

Kampf gegen hohe Keimzahlen – die Königsklasse der Bestimmung und der Konservierung von Kühlschmierstoffen

Einen Rekord stellten die Schmierstoffexperten von Rhenus Lub im Jahr 2014 auf: Erstmals analysierten sie innerhalb eines Jahres mehr als 10.000 Kühlschmierstoffproben, die ihre Kunden zur Untersuchung in das Speziallabor in Mönchengladbach eingesendet hatten. Die kontinuierliche Überwachung von Kühlschmierstoff-Emulsionen, gerade in Zentralanlagen, ist für eine wirtschaftliche Zerspanung essentiell. Der von Rhenus Lub aufgestellte Rekord ist ein Indikator für die wachsende Bedeutung des Fluid Managements, das beim Mönchengladbacher Schmierstoffspezialisten die Markenbezeichnung rhenus lubrineering trägt. Nur wer Kühlschmierstoffe optimal konserviert, überwacht und einstellt, erzielt längere Standzeiten, beugt Produktionsstillständen vor und erreicht bessere Resultate in der Bearbeitung. Die Inspektion von Emulsionen in Zentralanlagen, Bearbeitungszentren und Einzelmaschinen hinsichtlich verschiedener Parameter wie pH-Wert, Konzentration oder Temperatur erfolgt durch standardisierte und bewährte Messverfahren. Für die Service-Verantwortlichen von Rhenus Lub zählt auch die optische und olfaktorische Überprüfung von Farbe, Geruch oder Konsistenz zum Regelservice.

Labor und Erfahrung bringen Erfolge

Die Mikrobiologie wassermischbarer Kühlschmierstoffe ist so komplex, das sie permanent überwacht werden muss. Allein aufgrund des hohen Wasseranteils sind die Fluide anfällig für den Befall mit Mikroorganismen; bestimmte Additive sind geradezu ein idealer Nährboden für Bakterien oder Pilze.

„Der Kampf gegen hohe Keimzahlen stellt die Königsklasse bei der Konservierung von Kühlschmierstoffen dar“, stellt Dr. Udo Quotschalla, Leiter Forschung & Entwicklung bei Rhenus Lub, fest. „Mit unseren umfassenden Laborleistungen tragen wir maßgeblich zur Produktionssicherheit und Wirtschaftlichkeit unserer Kunden bei.“ Dabei hat Rhenus Lub verschiedenste neue Verfahren zur Keimbestimmung erforscht, bei denen ein sofortiges Bestimmen möglich und für automatisierte Verfahren Vorort geeignet ist.

Als besondere Serviceleistung überprüfen die Experten von Rhenus Lub anhand von Proben die Qualität der Kühlschmierstoff-Emulsionen, die in der zerspanenden Fertigung bei Kunden in der Metall verarbeitenden Industrie, im Maschinenbau, aber auch in der Automobilindustrie im Einsatz sind. So erhalten Anwender detaillierte Informationen über die Zusammensetzungen ihrer Kühlschmierstoff-Emulsionen und können relativ zeitnah auf Qualitätsschwankungen reagieren. Dies kann durch eine Nachadditivierung, aber auch durch die Zugabe von Bakteriziden geschehen.

Moderne Analysetechnik hilft Kosten zu senken

„Mit modernster Analytik können wir Probleme bei der Einstellung und Pflege von Fluiden viel schneller als je zuvor erkennen. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung können wir zudem gezielte Gegenmaßnahmen empfehlen“, erklärte Dr. Udo Quotschalla. „So steigt die Sicherheit der gesamten Metallbearbeitung.“

Dank der Automatisierung der Prozessanalytik im Rhenus Lub Labor erhalten Anwender innerhalb von maximal 48 Stunden hochpräzise Auswertungen und genaue Handlungsanweisungen für die optimale Einstellung der Kühlschmierstoffe. Noch besser ist laut Quotschalla eine direkte und permanente Vorortanalyse unmittelbar an der Anlage. Dazu hat Rhenus Lub das Lub Control System unter dem Namen FluidSafe entwickelt. Mit höchster Genauigkeit und Zuverlässigkeit ermittelt dieses Analysesystem ständig alle maßgeblichen Faktoren zur Bewertung der im Einsatz befindlichen Kühlschmierstoffe. Durch die unmittelbare Anzeige des Zustands der Emulsion kann der Betreiber direkt auf Veränderungen reagieren, somit seinen Prozess stabil halten und Risiken aktiv ausschließen. Dr. Quotschalla: „Um diese Technik entwickeln zu können, haben wir die Erfahrungen dieser vielen tausend Proben pro Jahr genutzt. Schon in der Testphase waren unsere Kunden begeistert. Die mit FluidSafe ermittelten Werte ermöglichen es Anwendern, die Nachsetzraten ihrer Fluide noch exakter ausführen zu können.“ Dies wiederum minimiert die Kosten der Pflege der Kühlschmierstoffe. Und es verlängert die Standzeiten von Werkzeugen und Emulsionen. Die Beherrschung der Langzeitstabilität erlaubt nicht nur den sparsamen Umgang mit Fluidkonzentraten und Einstellmitteln, sondern beugt in letzter Konsequent sogar Produktionsstillständen vor.

 

Über Rhenus Lub

Rhenus Lub ist ein international operierender Systemanbieter von Spezialschmierstoffen, Anwendungsberatung und Prozesslösungen für die Metallbe- und -verarbeitung. Das 1882 in Mönchengladbach gegründete Unternehmen entwickelt und produziert wassermischbare und nichtwassermischbare Kühlschmierstoffe für die anspruchsvolle Zerspanung, Spezialprodukte für die Umformung sowie Spezialfette und Spezialöle. Kunden sind führende Unternehmen im Maschinenbau, in der Automobil- und Automobilzulieferindustrie, in der Wälzlager- und Lebensmittelindustrie sowie in der Luft- und Raumfahrt.

Als Innovationsführer investiert Rhenus Lub überdurchschnittlich in Forschung & Entwicklung. Mehr als 20 Prozent aller Mitarbeiter sind in diesem Bereich beschäftigt. Rhenus Lub ist mit Tochterunternehmen und Auslandsvertretungen in 31 Ländern weltweit präsent.

www.rhenuslub.de