Nachdem die Weltrohstahlproduktion im ersten Quartal einen sehr schwachen Start genommen hatte, zeichnet sich nun eine Kompensation ab. Chinas Rückgang von 4,7 % im Januar hat sich bereits auf 1,3 % vermindert. Für das Gesamtjahr sieht die Deutsche Industriebank weltweit einen Ausstoß von rund 1,7 Mrd. t Rohstahl. Während der nordamerikanische Markt sich leicht rückläufig entwickeln dürfte, ist in Lateinamerika eine Erholung zu erwarten. In der Ukraine liegt die Produktion bisher um 30 % unter Vorjahr. Der Ausstoß in der EU 28 stagnierte bis Ende April 2015. In Deutschland wird 2015 eine Tonnage von ca. 43,5 Mio. t. für möglich gehalten. Die konjunkturelle Belebung im Jahr 2015 wird im Inland vor allem durch die Nachfrage der Automobilindustrie und der Belebung im Maschinenbau sowie der Bauwirtschaft getragen. (Bild: IISI) 2/31 Zurück zum Artikel