Bei Kobalt ist nach vorläufigen Zahlen 2014 ein Produktionsanstieg von 6,8 % auf knapp 92.000 t erfolgt. Davon kamen fast 40.000 t aus China. Auch nachfrageseitig trugen mit einer Erhöhung von 10 % China und das übrige Asien den globalen Verbrauchszuwachs. Für 2015 wird ein nochmaliger Nachfrageanstieg von rund 13 % in China gesehen. Batterien und Superlegierungen dominieren weiter den Verbrauch. Infolge der Minenerweiterungen u. a. auf den Philippinen und Madagaskar dürfte es 2015 zu temporären Angebotsüberschüssen kommen. Ab 2016 dürfte dann die Nachfrage wieder kräftiger als das Angebot zulegen. Die Deutsche Industriebank erwartet bis Ende September 2015 einen Kobaltpreis um 30.000 US-$/t mit einer Bandbreite von 3.000 US-$/t. Gegen Jahresende könnte der Preise deutlich stärker anziehen. (Bild: Bloomberg; LME) 20/31 Zurück zum Artikel