Die Goldnachfrage war auch im ersten Quartal 2015 rückläufig: Sie sank im Vergleich zu 2014 um insgesamt 1 %. Im Jahresvergleich reduzierte sich die Schmucknachfrage (-3 %) besonders stark, die industrielle Nachfrage (-2 %) litt unter der Substitution im Dentalbereich besonders stark. Die geopolitischen Krisenherde sowie die Turbulenzen um Griechenland führten jedoch zu einem Aufbau der Nettopositionen bei ETF-Produkten (Exchange Traded Funds). Während in Europa die physischen Investmentkäufe anzogen, brachen diese im Nahen Osten und Russland ein. Angebotsseitig erhöhte sich die Minenproduktion (+1 %), während das Goldrecycling um 3 % geringer ausfiel. Der Goldpreis dürfte sich in den nächsten drei Monaten um 1.200 US-$/oz. it einer Bandbreite von 200 US-$ bewegen. (Bild: Bloomberg) 23/31 Zurück zum Artikel