Im ersten Quartal 2015 erfolgte ein Anstieg der physischen Platinnachfrage (Katalysator, Industrie und Schmuck). Gleichzeitig kam es jedoch zu einem Abbau der Bestände an ETF‘s (Exchange Traded Funds), während die physische investive Nachfrage stagnierte. Die streikbedingten Produktionsausfälle in südafrikanischen Minen des Vorjahres wurden kompensiert. Infolge geringerer russischer und amerikanischer Erzeugung sank die Minenproduktion jedoch leicht. Da auch ein geringeres Recycling zu verzeichnen war, kam es erneut zu einem Angebotsdefizit. Auch bei Palladium stieg die physische Nachfrage vor allem aus der Automobilindustrie an. Die IKB erwartet ebenfalls ein Angebotsdefizit. Allerdings driften die Preise auseinander. Für den Platinpreis bis Ende des dritten Quartals 2015 erwartet die IKB eine Bewegung um 1.150 US-$/oz. in einem Band von 150 US-$. Für Palladium ist bei einem erneuten Angebotsdefizit weiter von einer Bewegung um 800 US-$/oz. in einem Band von +100 US-$ auszugehen. (Bild: Bloomberg) 25/31 Zurück zum Artikel