Im Zuge der deutlich festeren Rohölpreise - auch auf Euro-Basis – zogen auch die Preise für Naphtha an. Bewegten sich die europäischen Notierungen im April noch zwischen 480 und 525 US-$/t, lagen sie im Mai fast durchgängig über 550 US-$, was entsprechenden Druck auf die Polymere ausüben dürfte. Produktionsunterbrechungen bei Crackern trieben die Preise nach oben. Bei stabileren Rohölnotierungen sollte der Naphtapreis nochmals anziehen. Der Preis für das Folgeprodukt Ethylen (C2) legte auch infolge von Force majeure (u.a. bei Bayer) und einem generell knappen Angebot zu. Es dürfte nochmals zu höheren Notierungen kommen. Bei Propylen (C3) zeigte sich für die Verbraucher ein ähnliches Umfeld. Bei Benzol gingen die Preise im Mai in Europa leicht zurück. In Asien sanken diese stärker, so dass die Deutsche Industriebank einen weiteren Rückgang in Europa sehen. (Bild: EIA, Bloomberg, IKB) 29/31 Zurück zum Artikel