04.04.2024
Sicherheitssensorik zum Personenschutz an Windenergieanlagen
Ein Windenergieanlage ist eine Maschine im Sinne der Maschinenrichtlinie und muss somit gesetzliche Anforderungen an die Sicherheit der Anlage erfüllen. Dies ist insbesondere wichtig, da Gondel und Rotoren tonnenschwer sind. Personen, die für Wartungszwecke an diesen Elementen arbeiten, sind vor Gefahren durch die beweglichen Teile zu schützen. Dank jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich Safety ist SICK auf die Energiewende vorbereitet und verfügt über ein breites Portfolio sicherer Sensoren für Windenergieanlagen. Ein weltweites Netzwerk an zertifizierten Sicherheitsexpertinnen und -experten steht zur Verfügung bei Risikobeurteilung, Planung und Abnahme der Windenergieanlage und sorgt so für Rechtssicherheit.
Sichere Sensoren
Der technische Unterschied zwischen einem Standard- und einem Sicherheitssensor liegt in erster Linie darin, dass ein Sicherheitssensor über ein redundantes System verfügt. Er hat zwei Mikroprozessoren, die miteinander kommunizieren und die internen sowie externen Messwerte der OSSDs gegenseitig überprüfen. Im Falle eines Fehlers löst der Sensor eine Abschaltung an der Sicherheitssteuerung aus und hält die Sicherheitsfunktion aufrecht, bis der Fehler behoben ist.
Sichere Applikationen an Windenergieanlagen
Sichere Positionsüberwachung von Rotorblättern
Ziel von Windenergieanlagen ist es, mit der natürlich gegebenen Windenergie die maximale Stromerzeugung pro Jahr zu generieren. Gleichzeitig müssen die Rotorblätter der Anlage vor einer Überlastung geschützt werden, um Schäden an der Windenergieanlage und insbesondere Personenschäden zu vermeiden. Daher gilt es, die Position der Rotorblätter ständig sicher zu überwachen und die Stellung an die Windstärke anzupassen. Der induktive Sicherheitssensor IME2S kontrolliert die sichere Position des Zahnkranzes am Motor oder der Rotorblätter.
