02.05.2024
Lichtvorhänge für effiziente Automatisierung und mehr Sicherheit im Materialfluss
In der Industrie gewinnen Effizienz und Sicherheit im Materialfluss zunehmend an Bedeutung. Antworten auf diese beiden Anforderungen, die sich in der industriellen Praxis oft blockieren, bietet der kombinierte Einsatz von Sicherheitslichtvorhängen und Automatisierungslichtgittern. Beide basieren auf ähnlicher Technologie. SICK legt bei der Produktentwicklung den Fokus auf die Erfüllung beider Ziele – mehr Effizienz bei grösstmöglicher Sicherheit – und schafft so passende Sensorfunktionen und Zubehörkonzepte.
Sicherheitslichtvorhänge detektieren üblicherweise Menschen und leiten bei Bedarf Sicherheitsmassnahmen ein, während Automatisierungslichtgitter Objekte erkennen und entsprechende Folgeprozesse steuern. Mit seinem breiten Technologie-Portfolio gelingt es SICK, durch Integration von Mess- und Absicherungsfunktionen in nur einem Produkt Effektivität und Sicherheit gleichermaßen zu gewährleisten. Diese Lösungen optimieren automatisierte Logistikprozesse und garantieren höchste Maschinensicherheit.
Lichtgitter versus Lichtvorhang
Betrachtet man die technologischen Grundlagen aus der historischen Entwicklung, so bestehen Lichtgitter oder Lichtvorhänge aus einer Anordnung mehrerer einzelner optoelektronischer Sensoren und einer Auswerteeinheit. Das Sensorsystem enthält jeweils eine Sende- und Empfangseinheit. Erreichen die vom Sender ausgesandten Lichtstrahlen die Empfangseinheit, empfängt sie den Strahl so lange, bis er durch ein Objekt unterbrochen oder beeinflusst wird. So erzeugen mehrere Lichtstrahlen ein zweidimensionales Erfassungsfeld (sicherheitstechnisch als Schutzfeld bezeichnet), das die berührungslose Erfassung von Objekten ermöglicht. In der Fachwelt haben sich historisch für diesen Sensortypus die Begriffe „Lichtgitter“ oder „Lichtvorhang“ etabliert und werden synonym verwendet.
