14.08.2024

Den Joghurt immer im Blick: 3D-Vision-Lösung für die Verpackung in einer Molkerei

In der Industrie ist die Verpackung für den Transport einer der wichtigsten Produktionsschritte, da nur ein unversehrt geliefertes Produkt nachhaltigen Umsatz bringt. Im Werk des Molkereiunternehmens Arla im finnischen Sipoo findet die Qualitätsprüfung der Produkte mit dem 3D-Vision-Sensor TriSpector1000 statt. Ein einziger intelligenter Sensor ist ausreichend, um die korrekte Verpackung eines jeden Joghurtbechers, der die Verpackungslinie durchläuft, sicherzustellen.

Arla produziert eine Vielzahl von Milchprodukten, darunter auch Joghurt. Das fertige Endprodukt wird in einen Becher von einigen Dezilitern verpackt, von denen sechs Stück pro Karton platziert werden. Die Joghurtkartons werden für den Transport auf eine Palette geladen.

Die Verwendung von Kunststoff soll bei der Verpackung von Joghurt und auch anderen Produkten reduziert werden. Deshalb hat auch das Werk von Arla von Kunststoffkartons auf Pappkartons umgestellt. Die Herausforderung: Manchmal versagte die Verklebung eines Pappkartons auf der Produktionslinie. Gelegentlich kam es auch vor, dass einer der sechs Joghurtbecher im Karton fehlte. Ein aufgerissener Pappkarton hält die Joghurtbecher nicht an ihrem Platz, und ein nicht komplett gefüllter Karton trägt die anderen Joghurtkartons nicht mehr. Ganze Paletten mit Joghurt können dann umfallen, weil ein Karton kaputt oder falsch gefüllt war.

Jeder Karton wird vermessen und analysiert!

„An der Verpackungslinie hat die Produktionsanlage einen kleinen toten Winkel, sodass der Bediener der Maschine die Kartons nicht richtig sehen kann.“, sagt Janne Nickström, der Produktionskoordinator von Arla.

Schon ein einziger fehlerhafter Karton kann zum Problem werden. Da war klar, dass jeder gepackte Karton gemessen, analysiert und dann akzeptiert oder abgelehnt werden musste.

Bei Arla wandte man sich an PJ Control, einen Anbieter für Automatisierungslösungen, mit dem gemeinsam nach einer passenden technischen Lösung gesucht wurde. Es stellte sich heraus, dass die Form eines korrekt beladenen, intakten Joghurtkartons regelmässig und klar ist, sodass das Messen und Analysieren der dreidimensionalen Form nicht nur möglich, sondern auch überraschend einfach war. Für diese Aufgabe genau richtig: der 3D-Vision-Sensor TriSpector1000.

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