19.09.2024

Kollege Roboter kommt jetzt auf den Bau

Das österreichische Start-up Baubot ist spezialisiert auf Automationslösungen für den Bausektor und hebt damit den Innovationsgrad dieser Branche in neue Sphären – zum Beispiel mit einer Roboter-Lösung für den Tunnelbau. Sensorik von SICK schützt dabei Mensch und Maschine.

Immer mehr anstrengende, manuelle Tätigkeiten werden von Robotern übernommen – zumindest im industriellen Umfeld. Am Bau war das bis jetzt anders. Vergleicht man den Innovationsgrad der Industrie mit jenem im Bausektor, dann zeigen sich große Unterschiede. Während selbst kleinere Industriebetriebe oft in umfassende Automationslösungen investieren, geht es am Bau meist noch eher „hemdsärmelig“ zu. Ein Grund dafür ist, dass die, in der Industrie mittlerweile immer häufiger zum Einsatz kommenden, kollaborativen Roboter nicht für einen Einsatz am Bau konzipiert wurden. Denn hier werden Kraft und Mobilität benötigt – das bedingt jedoch ein entsprechendes Safety-Konzept, welches am Bau schnell zum Hindernis werden kann.

Kraft, Mobilität und Sicherheit für die Baubranche

Beim Wiener Start-up Baubot hat man sich auf derartige Entwicklungen spezialisiert und bietet mit Robotern von KUKA und Sensorik von SICK integrierte Gesamtlösungen, die den Wünschen der Baubranche entsprechen. Die „Baubots“ sind mit durchdachten Sicherheitsfunktionen ausgestattet. Fortschrittliche Sensoren und Kollisionserkennungssysteme sorgen für den sicheren Betrieb, auch in einer dynamischen Umgebung. Das ermöglicht den Menschen unmittelbar neben mobilen Robotern zu arbeiten, ohne dabei in Sachen Zuverlässigkeit oder Sicherheit Abstriche machen zu müssen.

Unterschiedlichste Aufgaben

Victor Rodionov, COO von Baubot, erklärt die zentralen Aufgaben der neuen Bau-Roboter und die drei Kernbereiche des Unternehmens: „Der erste Bereich ist die Entwicklung und der Bau von kundenspezifischen Robotersystemen auf Basis unserer beiden Modelle MRS5 und MRS12. Der MRS5 ist etwas kleiner dimensioniert als der MRS12, hat einen kürzeren Roboterarm und verfügt über eine geringere Nutzlast. Die Aufgaben dieser ‚mechatronischen Kollegen‘ sind auf der Baustelle weit gefächert und reichen vom Bohren über das Schleifen und Polieren bis zum Schweißen oder Sprühen.“

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