05.05.2025

Spurlos verschwunden? Spurensicherung für den gläsernen Wareneingang

Gemeinsam ist es Continental und SICK gelungen, im Werk Regensburg des Automobilzulieferers einen gläsernen Wareneingang zu realisieren. Aus einer Testversion haben beide Partner Schritt für Schritt mit der IGS (Incoming Goods Suite) eine Systemlösung für die digitalisierte Sendungsvereinnahmung zur Einsatzreife entwickelt – aus der Praxis für die Praxis.

Bis zu 400 Einzelpakete werden neben einer Vielzahl von Palettenlieferungen pro Tag im Wareneingang des Logistikzentrums von Continental in Regensburg angeliefert. Ein breites Spektrum aus Standard- und Expresspaketen, aus priorisierten und weniger eiligen Lieferungen, aus vollständigen und gesplitteten Sendungen, aus Irrläufern und manchmal auch beschädigten Paketen – alles übergeben durch unzählige Paketdienstleister mit ihren individuellen, digitalen Übergabenachweisen. „Da kann ein Paket in Ausnahmefällen schon mal vorerst spurlos verschwinden, denn der Überblick – und damit auch der Durchblick – geht in einem solchen Szenario schnell verloren“, erklärt Marco Immisch, bei Continental in Regensburg verantwortlich für das Logistikzentrum.

Was das bedeutet, führt sein Kollege von der Prozesstechnik im Wareneingang des Logistikzentrums, Otto Schweiger, aus: „Der unklare Status angekündigter, aber nicht unbedingt schon vereinnahmter Sendungen, der Verbleib von Paketen im Wareneingang und im Werk, die Zuordnung zu einer falschen Sendungsklassifizierung – all das machte ein gezieltes Auffinden einzelner Sendungen schwierig und verursachte beim Suchen in der Regel hohen Arbeitsaufwand, kostete Zeit, störte Prozessabläufe, generierte Kosten und sorgte im Wareneingang wie auch bei den internen Warenempfängern für Verdruss.“

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