29.05.2025

Gigafactories für die Batterieproduktion: wie man aufholt

Seit mehr als zehn Jahren liefert SICK Lösungen für die Qualitätskontrolle in der Batterieproduktion. Die gesammelten Erfahrungen setzt das Unternehmen nun ein, um mit europäischen Batterieherstellern zu kooperieren. Denn Europa will im strategisch wichtigen Batteriemarkt aufholen.

Bis vor einigen Jahren war es so: Der Westen verlagerte seine Produktion nach Asien, weil die Produktionskosten dort geringer waren, und Asien profitierte davon, indem es technologisches Know-how erhielt. Trotzdem behielten die USA und Europa technologisch gesehen die Oberhand. Das hat sich grundlegend geändert. Strategisch wichtige Branchen wie die Batterieproduktion werden von asiatischen Unternehmen beherrscht und Firmen aus Europa und den USA müssen sich gewaltig anstrengen, um wettbewerbsfähig zu werden. Es ist ein Wettlauf zwischen zwei Systemen.

Dieser Wettkampf lässt sich aktuell in Europa beobachten. Laut Fraunhofer-Institut könnte die Batterieproduktion auf dem Kontinent bis 2030 verzehnfacht werden und damit auf bis zu 1,5 Terrawattstunden anwachsen. Dutzende Batteriehersteller haben angekündigt, Gigafactories aufzubauen. Zum einen sind es die Marktführer aus Asien, die den europäischen Automobilmarkt erobern wollen. Doch auch die Europäer sind aufgewacht. Sie wollen bei der Batterieproduktion aufholen und eigene Fabriken hochziehen. Denn wer die Batteriezelle beherrscht, der besitzt eine strategische Position. Bei Elektroautos stellt weniger der Motor ein Alleinstellungsmerkmal dar, sondern eher die komplexe Batterie.

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