Deutsche EMO-Premiere: 1977 präsentiert sich die Werkzeugmaschinenbranche – zwei Jahre nach Paris – erstmals weltweit in Hannover. (Bild: Deutsche Messe)
Die Erfolgsgeschichte der Weltleitmesse – von «Bonjour électronique» bis «Hallo KI»

50 Jahre EMO: Menschen, Maschinen, Meilensteine

Im Juni 1975 träumt fast ganz Paris von der Liebe – à l’électronique. Während die neue, elektronisch gesteuerte RER-Schnellbahn ihre Fahrt aufnimmt, entsteht mitten in der Stadt das Centre Pompidou mit farbcodierten Rohren und elektronischer Gebäudetechnik. Gleichzeitig feiert die internationale Werkzeugmaschinenindustrie im Parc des Expositions de la Porte de Versailles die Premiere der «Exposition Mondiale de la Machine-Outil» – kurz EMO. Gemeinsamer Nenner der drei Events: Sie läuten den weltweiten Aufbruch ein in eine neue Ära, in der die Elektronik allmählich das Kommando übernimmt. Ein Rückblick von Technikjournalist und Zeitzeuge Nikolaus Fecht.

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Bildergalerien

Eine Projektkooperation, z. B. mit «Grob-Net4Industry», schafft durchgängige Digitalisierungslösungen von der automatisierten CNC-Maschine bis zur Werkzeugbereitstellung, mit modernsten IT-Technologien und Security-Standards. (Bild: Coscom)
Basis für integrative Prozesslösungen – vom ERP bis in den Shopfloor

Tool-Data-Management etabliert sich in der digitalisierten Zerspanung

Tool-Data-Management, früher oft lediglich als «Werkzeugdatenbank» bezeichnet, hat sich längst von einem reinen Verwaltungswerkzeug für Werkzeugstammdaten hin zu einem strategischen Enabler der digitalen CNC-Fertigung gewandelt. In klassischen Lösungen lag der Fokus meist auf der Bereitstellung von Daten für CAD/CAM-Systeme, Simulationen oder die einfache Lagerverwaltung. Doch die Herausforderungen der Digitalisierung und Automatisierung im Produktionsumfeld sind heute komplexer – und damit steigen auch die Anforderungen an ein zukunftsfähiges Tool-Data-Management.

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website-20images-20large-20-289-29-1690x950v1 (Bild: Bystronic)
Neues Kapitel der digitalen Transformation

Kurago wird zu Bystronic Software

Bystronic kündigt die vollständige Integration ihres spanischen Softwareentwicklungsunternehmens Kurago unter dem Namen Bystronic Software sowie die Einrichtung eines Innovationslabors im Baskenland an. Dieser strategische Schritt unterstreicht das Engagement der Gruppe für die digitale Transformation und ihre Ambition, die Blechindustrie in eine vernetzte Zukunft zu führen.

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Zu den Produkt-Highlights, die Grob auf der
EMO 2025 präsentiert, zählen unter anderem moderne Universalmaschinen wie das hochbelastbare 4-Achs-Bearbeitungszentrum «G400», das sich durch seine Effizienz und vielseitige Einsetzbarkeit auszeichnet. (Bild: Grob-Werke GmbH & Co. KG)
Eine starke Partnerschaft für den Maschinenbau der Zukunft

50 Jahre EMO – bald 100 Jahre Grob

Die EMO Hannover, eine der weltweit bedeutendsten Messen für Produktionstechnologie, feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Mit dabei: die Grob-Werke, die seit über vier Jahrzehnten untrennbar mit der Erfolgsgeschichte der EMO verbunden sind und ebenso im kommenden Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiern. Seit dem ersten Messeauftritt im Jahr 1977 ist Grob ein fester Bestandteil der EMO.

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Die neue «M70 Millturn» wurde auf der EMO in Hannover zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. (Bild: WFL)
WFL auf der EMO 2025

Neue Möglichkeiten erschliessen

Im September hatten Besuchende der EMO Hannover wieder die Chance sich auf über 500 m2 persönlich über die Trends von WFL zu informieren. Neben der Produktvorstellung der neu entwickelten «M70 Millturn», lernten sie die Automatisierungslösung mittels Speicherturm an der bewährten «M20 Millturn» erstmalig kennen.

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Digitale Heller-Lösungen unterstützen entlang der gesamten Prozesskette. (Bild: Heller)
Produktivität weitergedacht

So nutzt Heller KI im Maschinenbau

Künstliche Intelligenz (KI) ist bei Heller mehr als ein Versprechen für die Zukunft – sie ist bereits heute gelebte Realität. Gemeinsam mit starken Partnern hat sich das Unternehmen das nötige Know-how erschlossen, um schrittweise, aber zielgerichtet digitale Lösungen mit KI-Elementen in den Maschinenbau zu integrieren. Der Maschinenbauer nutzt sie auf Basis von drei Plattformen, die Maschinenbedienern, Produktionsplanern und Servicemitarbeitern die Arbeit erleichtern. Wie diese Entwicklungen bereits heute reale Wertschöpfung generieren, demonstrieren die Experten des Unternehmens auf der diesjährigen EMO in Halle 12 am Stand C 70.

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