Eine neue Dimension der Automatisierung: Der neue Cobot erschliesst die Decke als vollwertige Automatisierungsebene. (Bild: CeiliX)
«CeiliX» und Kassow Robots präsentieren weltweit ersten omnidirektionalen Decken-Cobot

Automatisierung «von oben»

In Zusammenarbeit mit Kassow Robots, einer Tochtergesellschaft von Bosch Rexroth, hat das Unternehmen «CeiliX» einen Prototypen des weltweit ersten mobilen Cobots entwickelt, der sich omnidirektional an der Decke bewegen kann. Diese Lösung, die im Rahmen eines gemeinsamen Innovationsprogramms mit Bosch-Rexroth entstanden ist, eröffnet eine neue Dimension der Automatisierung: ein vollautomatisierter, flexibler Deckenroboter, der die Decke als vollwertige Automatisierungsebene erschliesst.

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Der «VHM-Torusfräser Z7» bringt die Nuten in gleichbleibend hoher Qualität in gehärteten Stahl ein. (Bild: Iscar)
Iscar: VHM-Torusfräser für gehärteten Stahl bis zu 72 HRC

Hauptzeit beim Hartfräsen um 55 Prozent gesunken

Zur Herstellung von Spannsystemen verwendet die Erwin Halder KG gehärteten Stahl. Dessen Bearbeitung bereitete dem Spezialisten für Normteile allerdings Probleme. Die Standzeit des bis dato eingesetzten Werkzeugs war zu gering und die Prozesssicherheit nicht gegeben. Einen neuen Weg schlug das Unternehmen gemeinsam mit den Werkzeug-Experten von Iscar ein. Seit der «VHM-Torusfräser Z7» (bis 72 HRC) im Einsatz ist, hat sich die Standzeit signifikant erhöht, die Bearbeitung läuft prozesssicher durch und Halder konnte die Zeit beim Hartfräsen um 55 Prozent senken.

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Bedeutender Meilenstein in der Unternehmensgeschichte, für die Schweiz und für das Zürcher Oberland: Die Laemmle Chemicals AG investiert in ein 11 600 m² grosses Industrieareal in Mönchaltorf. (Bild: Laemmle Chemicals AG)
Investition in Industrieareal in Mönchaltorf

Laemmle Chemicals setzt auf den Wirtschaftsstandort Schweiz

Während zahlreiche Industriefirmen ihre Produktion ins Ausland verlagern, steuert Laemmle Chemicals entschlossen gegen den Strom und investiert erneut massiv in den heimischen Wirtschaftsstandort. Mit der Übernahme eines 11 600 m2 grossen Industrieareals in Mönchaltorf im Kanton Zürich stellt Laemmle Chemicals die Weichen für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Produktion.

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Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW hat in Zusammenarbeit mit Swissmem die Innovationskraft der produzierenden Schweizer Industrie analysiert. (Bild: Titelseite der Innovationskraftanalyse 2024). (Bild: SATW)
Innovationskraftanalyse 2024

Innovationskraft: Strategien für die produzierende Schweizer Industrie

Ist die Innovationsfähigkeit der Schweizer Industrie gefährdet? Trotz rückläufiger Beschäftigtenzahlen und Herausforderungen in Forschung und Entwicklung zeigt die neueste Analyse der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften SATW in Zusammenarbeit mit Swissmem, dass zukunftsorientierte Investitionen Innovation in der Industrie fördern können. Es gilt, die Chancen zu erkennen und strategisch vorzugehen.

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Bildergalerien

Ein kleiner Einblick in eine grosse Tradition – das Uhrwerk Kaliber 248 von Landeron Swiss Movements. Gegründet von den Brüdern Auguste und Charles Hahn am 1. Januar 1883 und heute eine der ersten Adressen für zuverlässige und bezahlbare Uhrwerke in vielfältigem Design. (Bild: Chiron Group SE)
Landeron Swiss Movements

Mit der «Micro5» umwelt- und kostenbewusster zum Uhrwerk

Im mit wenigen grossen Playern besetzten Markt der Uhrwerkhersteller ist Landeron Swiss Movements in Kaiseraugst eine bei Insidern nachgefragte Adresse, wenn es um technische Zuverlässigkeit und um individuelles Design eines Kalibers für eine Uhr geht. Dass das Ganze auch bezahlbar ist, hat sich ebenfalls rumgesprochen. Landeron hat mit der «Micro5» der Chiron Group in ein Bearbeitungszentrum investiert, das wie geschaffen ist, dieses Image zu stärken und weiter auszubauen. Die Ergebnisse nach drei Monaten Praxis zeigen, dass sich da zwei gefunden haben.

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Dr. Christoph Hinze (Bild: Universität Stuttgart, ISW)
WGP vergibt Otto-Kienzle-Gedenkmünze an Dr. Christoph Hinze

Werkzeugmaschinen werden dynamischer und genauer

Ein Ingenieurwissenschaftler, der nicht nur die Performance von fast allen Werkzeugmaschinen optimiert, sondern der auch für seine Kurzgeschichten beim Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur Baden-Württemberg einen Preis erhielt: Die WGP (Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik) hat mit Dr. Christoph Hinze vom Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) der Universität Stuttgart einen ganz besonderen Kandidaten mit ihrer Otto-Kienzle-Gedenkmünze ausgezeichnet.

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Provisorische Auftrags- und Umsatzzahlen der Mikron-Gruppe. (Bild: Mikron)
Provisorische Abschlusszahlen der Mikron-Gruppe für das Jahr 2024

Mikron: Widerstandsfähig und gut aufgestellt

Mikron gab am 24. Januar 2025 einen provisorischen und ungeprüften Nettoumsatz von CHF 374.1 Mio. für 2024 bekannt, was einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von 1.0 Prozent entspricht. Beide Geschäftssegmente verzeichneten ein moderates Wachstum, was die Widerstandsfähigkeit der Gruppe in einem schwierigen Marktumfeld, insbesondere in Europa, unter Beweis stellt. Mit einem soliden Auftragsbestand ist Mikron zu Beginn des Jahres 2025 gut aufgestellt.

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Presshärten: erwärmtes Blech (Platine) kurz vor der Umformung in der Presse. Im Projekt EmulDan werden Energieeinsparpotenziale durch gezielte Temperaturanpassungen innerhalb der Toleranzbereiche aufgezeigt. (Bild: Fraunhofer IWU)
«EmulDan»: Energieeffizienz in der Produktion durch multivalente Datennutzung

Durchschnittlich bis zu 20 Prozent weniger Energieverbrauch beim Umformen und in der Zerspanung

EmulDan steht für «Energieeffizienz in der Produktion durch multivalente Datennutzung». Im gleichnamigen Verbundprojekt belegten das Fraunhofer IWU und seine Industriepartner, dass deutlich verbrauchsärmere Prozessrouten bei gleichbleibender Bauteilqualität möglich sind, teilweise lässt sich sogar die Bearbeitungsdauer verkürzen. Und nicht nur das: Werden Prozesse konsequent energieeffizient ausgelegt, sinkt auch der Wartungsaufwand bei Produktionsmitteln. EmulDan setzt bei der Architektur der Datenerfassung an und liefert wichtige Erkenntnisse sowohl für KI-basierte Modelle als auch für verbesserte manuelle Steuerungsmöglichkeiten.

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