Schub für neue Antriebe: Laserauftragschweissen (LMD) soll für eine schnellere und kostengünstigere Produktion von Antriebsdüsen für die nächste Raketengeneration des Ariane-Programms sorgen (im Bild: erfolgreicher Start einer Ariane 5). (Bild: ESA/CNES/Arianespace)
Ökologischer Fussabdruck für Flugzeuge und Raketen: Fraunhofer ILT setzt auf additive Fertigung und Leichtbau

Mit 3D-Druck zur grünen Luft- und Raumfahrt

Die Vorgaben der Europäischen Kommission sind ehrgeizig: Die «ReFuelEU Aviation»-Verordnung schreibt eine Drosselung der CO2-Emissionen der Luftfahrt bis zum Jahr 2050 um 60 Prozent im Vergleich zu 1990 vor. Geplant ist ausserdem ein umfassendes EU-Weltraumgesetz (EUSL), unter anderem mit Regeln zur Nachhaltigkeit von Weltraumaktivitäten. Unterstützung erhalten Aerospace-Unternehmen vom Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT aus Aachen (D) und seinen neuen additiven Fertigungsverfahren, die den ökologischen Fussabdruck erheblich verbessern und die Produktionskosten senken sollen.

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Alles rund um industrielle Automation: Die Messe Sindex in Bern präsentiert sämtliche Facetten der Automatisierungstechnologie, vom Sensor und Aktor über Robotersysteme bis zu verketteten Produktionssystemen.  (Bild: Bernexpo AG)
Bernexpo: Sindex

Mit Automation Zukunft sichern

Die Messe Sindex in Bern gilt als führende Präsentation für industrielle Automatisierung in der Schweiz. Besucher können sich über Trends, Innovationen und Schlüsseltechnologien informieren. Das Spektrum reicht von Komponenten bis zu Gesamtkonzepten und -systemen.

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Anbieter zum Thema

Daniel Stier, Geschäftsleiter der Index Werkzeugmaschinen (Schweiz) AG: «Die Herausforderungen, mit denen unsere Kunden konfrontiert sind, steigen stetig und werden von ihnen – trotz der teilweise widrigen Rahmenbedingungen – hervorragend gemeistert.» (Archiv:Vogel Business Media)
Daniel Stier im SMM-Interview zur Innoteq 2025

«Die Schweizer Industrie ist stark fragmentiert»

Daniel Stier, Geschäftsleiter der Index Werkzeugmaschinen (Schweiz) AG, hebt die positiven Entwicklungen des Werkplatzes Schweiz hervor. Dieser stehe allerdings vor grossen Herausforderungen und müsse durch den Einsatz von Highend-Fertigungstechnologie zukunftsfähig bleiben. Traub/Index integriert auf seinen Drehzentren eine Vielzahl an Fertigungstechnologien inklusive Messtechnik, um Fertigungsoperationen produktiver und prozesssicherer zu gestalten.

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Bildergalerien

Ein CSEM-Experte entlädt sorgfältig dünnschichtige Li-Metall-Anoden, die durch thermische Verdampfung abgeschieden wurden, auf einen Cu-Stromkollektor. (Bild: Christian Beutler)
Batterieinnovation beschleunigen

CSEM eröffnet ersten Schweizer Trockenraum

Das Schweizer Technologie-Innovationszentrum CSEM eröffnet den ersten Trockenraum der Schweiz für die Batterieentwicklung. Diese hochmoderne Infrastruktur im CSEM Battery Innovation Hub (BIH) ist ein Meilenstein für die Industrialisierung von Batterien der neuen Generation. Ab September 2025 wird der Trockenraum mit einem extrem niedrigen Taupunkt von –50 °C optimale Bedingungen für die Verarbeitung feuchtigkeitsempfindlicher Materialien wie Lithium bieten. Zudem ist er mit einer Pilotlinie zur Montage von Pouch-Zellen – wie sie in Elektroautos und Smartphones verwendet werden – ausgestattet, wodurch die Marktreife neuer Batterietechnologien erheblich beschleunigt wird.

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Im Lagergeschäft für Blankstahl, rostbeständigen Edelstahl und Edelbaustahl ist SCHMOBI schweizweit führend. Das Stahlcenter ist die zuverlässige verlängerte Werkbank für Fixzuschnitte und Anarbeitungen. (Bild: SCHMOBI)
SCHMOBI

Das Stahlportal der Industrie

SCHMOBI, so das Kürzel für die SCHMOLZ + BICKENBACH Stahlcenter AG mit Sitz in Wil SG, ist der führende Stahldienstleister für die Schweizer Tech-Industrie und deren Zulieferer. Qualität, Geschwindigkeit und Partnerschaft vereint – so lautet das Leistungsversprechen von SCHMOBI.

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Für ein gutes Ergebnis beim Bohren mit Vollhartmetall muss der gesamte Bohrprozess analysiert werden. (Bild: Koch Visuals)
Der Prozess bestimmt den Bohrer

Praktische Tipps zum Vollhartmetallbohren

Heute entfällt in der zerspanenden Metallbearbeitung auf das Bohren ein Grossteil der Bearbeitungen. Vielleicht ist Bohren deswegen auch die Anwendung, über die man sich seltener Gedanken macht, wenn ein neuer Bearbeitungsprozess geplant wird. Und noch viel weniger, wenn er bereits einigermassen erfolgreich läuft. Tatsächlich lohnt es sich aber, auch beim Bohren kritisch auf die laufenden Prozesse zu schauen.

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0121732498v2 (Bild: Adobe Stock)
Maschinelles Lernen

KI in der Schweizer Tech-Branche: Realität hinkt Hype hinterher

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde, aber die Verbreitung in der Schweizer Tech-Industrie ist gering, vor allem im Bereich der Fertigung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die ETH Zürich in Zusammenarbeit mit Swissmem und Next Industries durchgeführt hat. Der Verantwortliche der Studie, Professor Torbjørn Netland, erklärt, weshalb Schweizer Tech-Unternehmen im internationalen Vergleich dennoch gut dastehen und wie sie ihr Potenzial ausschöpfen können.

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