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VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.

13.02.2013

Robuster PKD-Schruppfräser für hohe Abtragsraten

Neues Produkt in der PKD-Reihe

  • Taktzeitreduzierung durch 100% höhere Abtragsraten im Vergleich zu Hartmetall-Fräsern
  • Tangentialtechnologie für höchste Schneidkantenstabilität
  • Bis zu 12 mm Schnitttiefe

In der Serienfertigung werden für den Erstschnitt bei der Schruppbearbeitung von Aluminiumbauteilen wie zum Beispiel Kurbelgehäuse oder Zylinderköpfe vorwiegend Planfräser mit Hartmetallschneiden eingesetzt. Anschließend erfolgt meist eine Finishbearbeitung mit einstellbaren, PKD bestückten Planfräsern, die schneidstoffbedingt mit sehr hohen Schnittparametern gefahren werden können, während die Schnittgeschwindigkeit der herkömmlichen Schruppfräser auf ca. 300 m/min beschränkt sind.

Mit dem PKD-Schruppfräser hat MAPAL ein neues Werkzeug im Programm, das mit innerer Kühlmittelzufuhr im Durchmesserbereich von 63 – 200 mm gefertigt wird. Der PKD-Schruppfräser nutzt auch beim Erstschnitt, also bei Schnitttiefen von bis zu 12 mm, die überragenden Eigenschaften von PKD bei der Aluminiumzerspanung. Im Vergleich zu Hartmetall-Werkzeugen können beim MAPAL Fräser die Schnittgeschwindigkeiten auf 3.000 m/min erhöht und die Abtragsraten um bis zu 100 % gesteigert werden, was zu erheblichen Taktzeitreduzierungen führt. Die PKD-Blanks sind in tangential eingebauten Hartmetallschneiden eingelötet. Durch die Tangentialtechnologie wird der Schneide besondere Stabilität verliehen. Der weiche Schnitt, die großen Spanräume und die somit optimale Spanabfuhr sowie der sehr feste und steife Stahlgrundkörper ermöglichen eine sehr hohe Zerspanleistung.