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Weniger Abschlüsse in Ingenieurwissenschaften
2010 kamen 9% (Universität) bzw. 7% (Fachhochschulen) weniger Absolventen und Absolventinnen der Ingenieurwissenschaften auf den Arbeitsmarkt. Die Zahlen dürften sich in den nächsten Jahren vorübergehend erholen.
Frauenknappheit in klassischen Ingenieurfächern
Der in den letzten Jahren zu beobachtende Anstieg des Frauenanteils an Studieneintritten kam 2010 an den Universitäten ins Stocken – er rutschte leicht ab auf 25.5%. An den Fachhochschulen stieg er hingegen weiter leicht auf knapp 18%. Bei den Studienabschlüssen war die Entwicklung 2010 ähnlich. Bisher ist es nicht gelungen, Frauen für die klassischen, grossen technischen Disziplinen zu gewinnen – im Maschineningenieurwesen beträgt der Frauenanteil an den Studieneintritten beispielsweise weiterhin nur 10% (Universität) bzw. 5% (Fachhochschulen). Mehr Frauen zieht es hingegen in Fachrichtungen wie Lebensmittelingenieurwesen, Architektur und Planung, Kulturtechnik/Vermessung und Chemieingenieurwesen der Universitäten sowie in die Fachbereiche Architektur, Bau- und Planungswesen sowie in Chemie und Life Sciences der Fachhochschulen.
Die von IngCH seit 1999 jährlich veröffentlichte Studie mit Detailinformationen und ausführlichen Grafiken kann auf der Homepage von IngCH www.ingch.ch unter „News/Publikationen“ abgerufen werden. <<
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