70, 75 und 80
Feste soll man feiern, so wie sie fallen. Swissmechanic kann in diesem Jahr gleichzeitig drei Jubiläen begehen.
Eine Zahlenreihe, die so eigentlich keine Bedeutung hat. Trotzdem sind diese Zahlen, 70, 75 und 80 für den Verband Swissmechanic nicht unwichtig. Nur die Reihenfolge scheint bei genauerer Betrachtungsweise eher ungewohnt. Vielleicht mag dies ein Grund sein, dass nicht nur diese Zahlen, sondern auch der Verband Swissmechanic sich in vielerlei Hinsicht nonkonform verhält. Vielleich auch ein Grund für seinen ausserordentlichen Erfolg in einer eher statischen schweizerischen Verbandslandschaft.
Das 70-Jahr-Verbandsjubiläum darf in diesem Jahr die Swissmechanic-Dachorganisation begehen. Hervorgegangen aus einigen losen Vereinigungen von Kleinfirmen der Metallbranche, die sich im Jahre 1939 zum damaligen Schweizerischen Mechanikermeisterverband zusammenschlossen.
75 Jahre feiert in diesem Jahr unsere Sektion Bern. Gegründet wurde die Mechanikermeistervereinigung selbständiger Unternehmer bereits im Jahre 1934. Nach einem zwischenzeitlichen Austritt aus der schweizerischen Organisation zählt die Swissmechanic-Sektion Bern heute zu den massgebenden Stützen der gesamten Organisation.
Nochmals fünf Jahre älter, also 80 Jahre, ist die Verbandszeitschrift. Die erste Mechaniker-Zeitschrift erschien bereits im Jahre 1924. Aus unbekannten Gründen stellte sie ihr Erscheinen aber während fünf Jahren ein. Offensichtlich war der Drang zum Schreiben unter den Berufskollegen damals etwas ausgeprägter als heute. Gilt doch der Homo Mechanicus des 21. Jahrhunderts heute zwar oft noch als kritischer Zeitgeist. Die Kunst des Schreibens anzuwenden, erachtet er jedoch eher als Strafe.
Wenn eingehend von Nonkonformität unseres Verbandes gesprochen werden kann, so trifft dies insbesondere auch auf die verhältnismässig tiefen Beiträge und den in Relation zur Grösse kleinen «Wasserkopf» der Dachorganisation zu. Den Vorwurf als Trittbrettfahrer unter den Verbänden zu gelten, lässt auf einen gewissen Neid derselben schliessen. Dies bestätigt uns jedoch umso mehr, dass der eingeschlagene Weg und unsere Ziele richtig sind. Es ist uns ein Ansporn allen unseren Mitgliedern weiterhin ein möglichst optimales Kosten-Leistungs-Verhältnis anbieten zu können.
Ihr Verbandsdirektor
Robert Z. Welna
