ABB: Mehr Zug für die Zukunft

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Ein Stück Zeitgeschichte

Seit ihrer Gründung vor 125 Jahren ist ABB in der Schweiz eng mit dem Bahnverkehr verbunden. Schon die Vorgängerunternehmen BrownBoveri (BBC) haben wesentliche Beiträge zur Elektrifizierung der Bahn geleistet. Anfang des 20. Jahrhunderts elektrifizierte das Unternehmen aus Baden den Simplon- und alten Lötschbergtunnel, wie auch den 1882 eröffneten Gotthardtunnel und trug damit massgeblich zum wichtigen Ausbau der bedeutenden Alpentransversalen bei. Mit der Übernahme der Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) schloss sich der Kreis. Die MFO hatte – wie BBC – Elektrolokomotiven produziert, etwa das legendäre «Krokodil» für den Güterverkehr auf der steilen Gotthardstrecke, das noch heute jeder Bahnfan weltweit an der Silhouette erkennt. Gut 17 Jahre wurde an dem Jahrhundertprojekt des neuen Gotthard-Basistunnels gebaut und diesen Sommer wird der erste Zug den neuen Tunnel durchqueren. Er ist mit 57 Kilometern der längste Eisenbahntunnel der Welt und ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Europas. Dank des neuen Tunnels entstehen mehr Kapazitäten, um Güter auf der Bahn zu transportieren und durch die kürzeren Fahrzeiten kommen sich sowohl die einzelnen Landesteile der Schweiz als auch die Nachbarländer Deutschland und Italien näher.

Seit 125 Jahren trägt ABB in der Schweiz und weltweit zum technischen Fortschritt bei, im Bereich der Energieeffizienz und der Steigerung der industriellen Produktivität. Dies gilt auch für den Bahnbereich, die eine nachhaltige Mobilität ermöglichen. Diese Tradition hat bis heute Bestand: Im aargauischen Turgi werden Traktionsstromrichter entwickelt und produziert und am Standort Genf Traktionstransformatoren. Die ABB Ltd (abk. für Asea Brown Boveri) ist ein Konzern in der Energie- und Automatisierungstechnikindustrie mit Hauptsitz in Zürich. Er entstand 1988 aus der Fusion der schwedischen ASEA (Allmänna Svenska Elektriska Aktiebolaget) und der schweizerischen BBC (Brown, Boveri & Cie.). Das Unternehmen mit Sitz in Zürich ist weltweit tätig und beschäftigt rund 140'000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern. 2014 Betrug der Konzernumsatz ca. 40 Milliarden Schweizer Franken.<<

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