Aluminium-Werkstoffe beherrschen
Die Firma Aloxyd in Grosshöchstetten leistet Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im eigenen Labor und in Zusammenarbeit mit externen Labors und Experten. Dabei geht es in erster Linie um vertiefte Kenntnisse des Verhaltens der verschiedenen Aluminiumlegierungen in der Anodisations-Prozesskette. Der Beitrag gibt Beispiele zum Thema Aluminiumautomatenlegierung.
Anbieter zum Thema
Die Aloxyd AG, Spezialist für Oberflächen- und Werkstofftechnik von Aluminium, betreibt auch eigene Forschung und Entwicklung. Nach Kundenansprüchen leistet der Aluminium-Spezialist Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im eigenen Labor und in Zusammenarbeit mit externen Labors und Experten. Dabei geht es in erster Linie um vertiefte Kenntnisse des Verhaltens der verschiedenen Aluminiumlegierungen in der Anodisations-Prozesskette.
Das Zusammenspiel der chemisch-physikalischen Vorgänge ist komplex und noch wenig erforscht. Je besser die Werkstoffe mikroskopisch und submikroskopisch jedoch bekannt sind, desto mehr Möglichkeiten ergeben sich bei der Prozessoptimierung im Veredlungsverfahren.
Anspruch: Kurze Späne ohne Blei und Cadmium
Die moderne, spangebende Fertigungstechnik verlangt kurzspanige Werkstoffe, welche nach rationellen Formgebungsmethoden hohe massliche und fertigungstechnische Anforderungen erfüllen müssen. Dabei ist die Spanbildung (Kurzspan) bei der heutigen CNC-Fertigung von entscheidender Bedeutung.
In traditionellen Aluminium-Automatenknetlegierungen sind die altbewährten Elemente Blei (Pb) und Cadmium (Cd) als sogenannte Spanbrecher verantwortlich für die Kurzspanbildung. Diese beiden Elemente stehen jedoch in der Kritik bezüglich der einschlägigen Anforderungen für ökologisch unbedenkliche Werkstoffe (RoHS). Der Aluminiumhalbzeugindustrie blieb deshalb nichts anderes übrig, als auf Alternativwerkstoffe umzustellen.
