AMB 2010 AMB 2010: Aufbruchstimmung spürbar
Die AMB 2010 hat ihre Tore wieder geschlossen, aber die positive Stimmung an der Messe wird noch andauern. Die Messe war gut besucht und es herrschte Aufbruchstimmung nach der schweren Krise.
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Die Konjunktur in Deutschland befindet sich derzeit in einem wahren Steigflug – und hat auch die AMB 2010 in Stuttgart, die nach fünf Messetagen zu Ende geht, beflügelt. Die zweite Ausstellung für Metallbearbeitung auf dem neuen Stuttgarter Messegelände präsentierte sich in Bestform: Mit über 86000 Besuchern konnte die AMB 2010 die hervorragende Besucherzahl von 2008 (85000) sogar noch leicht übertreffen, was nach der schwierigen Wirtschaftslage des vergangenen Jahres so nicht zu erwarten war. Erfreulich auch, dass das Einzugsgebiet der Besucher erweitert werden konnte. Ihre Internationalität stieg von sieben auf rund zehn Prozent. Besucher aus mehr als 80 Ländern wurden registriert, 2008 waren es noch 55 Länder.Mit 1343 Ausstellern konnte die AMB einen neuen Ausstellerrekord einfahren (2008: 1306) und die Aussteller-Internationalität zudem von 20 auf 25 Prozent steigern. Vertreten waren 29 Länder. Komplettes Messegelände belegtSpanende und abtragende Werkzeugmaschinen sowie Präzisionswerkzeuge standen im Mittelpunkt der AMB 2010. Belegt war das komplette Gelände der Messe Stuttgart, insgesamt 105.200 Bruttoquadratmeter. Mit diesem Ergebnis in dieser industriellen Schlüsselbranche behauptet die AMB ihren Spitzenplatz im Reigen der internationalen Branchenleitmessen und rückt Stuttgart zu einem der bedeutendsten Hightech-Messeplätze in Deutschland und der Welt auf. Investitionsbereitschaft wieder da"Die Investitionsbereitschaft der Besucher liegt wieder auf demselben Niveau wie zur AMB 2008, als sich die Wirtschaft noch in einer absoluten Hochphase befand, so das Ergebnis unserer Besucherbefragung“, sagt Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. „Ein Indiz dafür, dass der Aufschwung in den Betrieben angekommen ist. 97 Prozent der Besucher gaben an, dass die Bedeutung der AMB für die Branche in Zukunft sogar noch wichtiger wird oder zumindest gleich hoch bleibt. Damit ist die AMB der richtige Platz für Investitionen“, so Kromer weiter. Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW), kann dies für seine Mitgliedsunternehmen bestätigen: „Die AMB 2010 ist aus unserer Sicht hervorragend gelaufen. Die Qualität der Besucher war hoch, es gab konkretes Interesse an Investitionen. Wir sind zuversichtlich, dass sich aus den vielen Anfragen ein gutes Nachmessegeschäft ergeben wird. Gut angekommen bei den jungen Besuchern ist die vom VDW initiierte ‚Sonderschau Jugend‘. Sehr viele interessierte Schüler und Auszubildende nutzten die Möglichkeit sich über Berufschancen in der Metallbranche zu informieren.“
