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Wärme und Druck
Auch für Evonik war die Produktion der Sichtkuppel eine Herausforderung. Das Plexiglas, das vom Geschäftsgebiet Acrylic Polymers produziert wurde, musste bearbeitet werden, ohne seine optischen Eigenschaften zu verlieren. Dies erfolgte mit Wärme und Druck. Schon bei der Entwicklungsarbeit waren Vertreter des Germanischen Lloyds SE dabei und zertifizierten das Verfahren anschliessend. Die Produktion der Sichtkuppel ist ein besonderes Beispiel dafür, wie Evonik selbst seit langem am Markt etablierte Produkte immer weiter verbessert. Im Jahr 2012 wandte der Konzern 393 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung auf. Rund 2 500 Mitarbeiter bringen sich an mehr als 35 Standorten in das globale F&E-Netzwerk von Evonik ein.
Nahrung für Pottwale
Der Riesenkalmar, über den bislang noch sehr wenig bekannt ist, ist ein von Mythen umranktes Wesen. Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Existenz sogar als Seemannsgarn abgetan. Erst Funde verendeter Tiere bewiesen das Gegenteil. Die Tiere, die direkt an ihrem Kopf acht Arme und zwei Tentakel haben, können eine Grösse von insgesamt mehr als zehn Metern erreichen. Ihre natürlichen Feinde sind Pottwale, die bis zu 3 000 Meter tief tauchen können und sich zum grossen Teil von Kalmaren ernähren. Die Wale sind es auch, welche die Wissenschaftler auf die Spur des Architeuthis vor den Azoren brachten. Die weiblichen Wale tauchen in der Zeit, in der sie Jungwale aufziehen, in Tiefen zwischen 500 und 1 000 Meter, um ihre Nahrung zu fangen. Die Azoren sind eines der weltweit bekanntesten Walreviere überhaupt. Die Giganten des Meeres sind zum Teil schon vom Strand aus zu beobachten. Weitere Informationen sind hier zu finden.
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