Bestellungen bei Sulzer nehmen zu
Sulzer verbuchte in den ersten neun Monaten 2010 eine Erhöhung des Bestellungseingangs von 7,4% verglichen mit der entsprechenden Periode im Vorjahr. In den frühzyklischen Märkten von Sulzer zeigten sich Zeichen einer ersten Erholung, während in den spätzyklischen Industrien noch kein struktureller Aufschwung sichtbar ist.
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Sulzer behauptete in den ersten neun Monaten 2010 die starken Marktpositionen und steigerte den Bestellungseingang gegenüber der Vorjahresperiode um 7,4% auf 2,4 Mrd. CHF. Die kürzlich akquirierten Geschäftstätigkeiten hatten dabei einen positiven Einfluss, während sich die Währungsumrechung negativ auswirkte. Sulzers frühzyklische Märkte entwickelten sich positiv mit Anzeichen einer ersten Erholung in den Industrien Papier und Zellstoff sowie Automobil und anderen Industriemärkten. Der Luftfahrtmarkt entwickelte sich stabil. In den Segmenten Öl und Gas sowie Kohlenwasserstoffverarbeitung deutete sich eine Stabilisierung an; allerdings hielten sich viele Kunden weiterhin mit grösseren Investitionen zurück. Die Energieerzeugungsindustrie schwächte sich gegenüber den sehr hohen Vorjahreswerten wie erwartet deutlich ab. Insgesamt stabilisierten sich die Märkte in Europa sowie in Nord-, Mittel- und Südamerika, während die Nachfrage in den aufstrebenden Märkten stieg.Ausblick für das Jahr 2010Der positive Trend in den frühzyklischen Märkten von Sulzer dürfte weiter anhalten, sich aber verlangsamen. Die Aktivitäten im Segment Automobil werden sich voraussichtlich auf dem momentan hohen Niveau einpendeln, während für den Markt für Papier und Zellstoff von einer zunehmenden Projektaktivität ausgegangen wird. Für die Luftfahrtindustrie wird eine stabile Entwicklung erwartet. Im Segment Öl und Gas zeichnen sich wieder mehr Projektaktivitäten ab, während sich die Kohlenwasserstoffverarbeitung auf niedrigem Niveau stabilisiert. Für beide Märkte wird nicht mit einer schnellen Erholung gerechnet: viele Kunden verschieben weiterhin Projekte aus Unsicherheit über die weltweite konjunkturelle Erholung. Die Aktivitäten in der Energieerzeugung werden voraussichtlich auf tiefem Niveau bleiben und könnten sich noch weiter abschwächen. Die Nachfrage in einigen aufstrebenden Märkten dürfte im Vergleich mit den etablierten Märkten schneller wachsen. Der Bestellungseingang für das Gesamtjahr wird voraussichtlich das Niveau des Vorjahres leicht übertreffen.Informationwww.sulzer.com
