Bestes Halbjahresergebnis der Geschichte für Phoenix Mecano

Redakteur: Redaktion SMM

Das Technologieunternehmen Phoenix Mecano kann im ersten Halbjahr 2010 ein starkes Umsatz- und Ertragswachstum verzeichnen. Obwohl sich die bessere Wirtschaftslage in allen drei Sparten zu verzeichnen war, konnte vor allem die Photovoltaik und die Integration des Unternehmens Okin in der Sparte Mechanische Komponenten zum Erfolg beitragen.

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Im ersten Halbjahr 2010 stieg der konsolidierte Bruttoumsatz um 34.6% auf € 254.2 Mio. Währungsbereinigt betrug das Wachstum 33.1% und der Auftragseingang legte um 42.4% auf € 270.8 Mio. zu. Mit dem besten Halbjahresergebnis in der Geschichte des Unternehmens erreichte die Phoenix Mecano-Gruppe ein Betriebsergebnis von € 27.5 Mio., was gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 643% bedeutet.

Alle drei Sparten konnten ihre Ertragsstärke deutlich verbessern. In der Sparte Gehäusetechnik konnte der Umsatz um fast 14% gesteigert werden. Neben der Konjunkturerholung seien vor allem die Erhöhung der Marktanteile in den USA und in Fernost sowie der Ausbau der Marktpräsenz mit explosionsgeschützen Gehäusen im Bereich Öl und Gas für das gute Ergebnis verantwortlich, teilt die Unternehmung mit. Das Geschäft verliefe aber noch auf tiefem Niveau, verglichen mit den wirtschaftlich lukrativen Jahren 2007 und 2008.

Bei der Sparte ECLOM/EMS, die auf Industrieelektronik und Photovoltaik ausgerichtet ist, stieg der Umsatz um 106.2% auf € 80 Mio. Bei der Industrieelektronik sieht das Unternehmen ihre Flexibilitäte als ausschlaggebend. Phoenix Mecano konnte Marktanteile gewinnen und auch davon profitieren, dass der Euro so schwach war so die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt verbesserte. Bei der Photovoltaik konnte die Gruppe mit der Akquisition der Firma Lohse, einem Hersteller von gewickelten Kernen, die in Drosseln und Transformatoren für Solarwechselrichter eingesetzt werden, einen sicheren Pfad einschlagen. Und auch im nächsten Halbjahr will das Unternehmen erhebliche Investitionen in dieser Sparte tätigen. Der sehr dynamische Markt der Photovoltaik könnte höchstens von den in Deutschland in Planung stehenden Kürzungen der Fördermittel geschwächt werden, teilt das Unternehmen mit.