Bucher Industries mit positivem Ergebnis
Bucher Industries musste 2009 beim Umsatz einen Rückgang von 23% hinnehmen. Trotzdem wird das Betriebsergebnis positiv ausfallen, wie der Konzern mitteilte.
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Die Wirtschaftskrise beeinträchtigte den Geschäftsgang von Bucher Industries massiv, wobei alle Divisionen betroffen waren. Der Umsatz nahm um 23.2% auf CHF 2142.1 Mio. ab. Der Auftragseingang ging um 35.6% auf CHF 1797.4 Mio. zurück. Der Auftragsbestand reduzierte sich von CHF 843.4 Mio. auf CHF 507.3 Mio. Die Finanzkrise betraf alle Regionen und brachte vor allem in Osteuropa die Investitionstätigkeit fast vollständig zum Erliegen. Überkapazitäten der Hersteller und hohe Lagerbestände bei Kunden hemmten die Investitionstätigkeit in den Hauptmärkten von Bucher Industries massiv. Erst im vierten Quartal des Berichtsjahres stabilisierte sich die Nachfrage auf tiefem Niveau und zeigte vereinzelt Tendenzen einer leichten Erholung. Der Konzern reagierte auf den Rückgang rasch Kostensenkungs-massnahmen und Optimierung der Strukturen. Der strukturelle Abbau betraf die Schliessung kleinerer Produktionsstandorte. Mit Augenmass für den Erhalt von Know-How, die Innovationsfähigkeit und die Bereitschaft für den nächsten Aufschwung, wurden die Personalkapazitäten um 1444 Vollzeitstellen (17,2%) reduziert. Dank den realisierten Kosteneinsparungen dürften alle Divisionen ein positives Betriebsergebnis vor Wertminderungen auf immaterielle Anlagen aufweisen. Für das Jahresende schätzt der Konzern die notwendigen Wertminderungen auf immaterielle Anlagen auf insgesamt CHF 75 Mio. bis CHF 95 Mio. Trotz dieser ausserordentlichen Wertminderungen erwartet der Konzern ein positives Betriebsergebnis.
