Cadfem (Suisse) AG: Simulation für Innovation

Redakteur: Luca Meister

>> Die Cadfem GmbH und Ansys Germany zeigen in Hannover ausgereifte Simulationsanwendungen mit Ansys Workbench und komplementären Softwarelösungen. Die Anwendungsfelder reichen von der Strukturmechanik über die Strömungsmechanik, Elektromagnetik, Mechatronik und andere gekoppelte Berechnungen bis hin zu Spezialanwendungen für Faserverbundwerkstoffe oder die Optimierung des Wärmeverhaltens elektronischer Komponenten.

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Screen-Shots zur strukturmechanischen Analyse einer Werkzeugmaschine. (Bilder: Cadfem)
Screen-Shots zur strukturmechanischen Analyse einer Werkzeugmaschine. (Bilder: Cadfem)

mei. In der «Digital Factory» präsentieren Cadfem und Ansys die gesamte Bandbreite numerischer Simulationsanwendungen. Im Mittelpunkt stehen die Neuerungen der Version 13.0 von Ansys, mit denen die Innovationsfähigkeit in der Produktentwicklung auf der Basis von umfassenden Validierungsmöglichkeiten weiter erhöht werden kann.

Zu den Neuerungen im Bereich der Strukturmechanik gehören eine verbesserte Elementtechnologie, zusätzliche Funktionen bei dynamischen Berechnungen und der Materialmodellierung. Erweiterte Möglichkeiten zur Steuerung der Vernetzung sowie ein verbessertes Pre- und Postprocessing sind die Grundlage zur Erhöhung der Produktivität. Programmerweiterungen für den Einsatz bei Multiphysics-Anwendungen sowie optimierte Kopplungsoptionen steigern die Leistungsfähigkeit der Version 13.0. Ausserdem unterstützt die Simulations-Software im HPC-(High Performance Computing)Bereich die Verwendung von Grafikprozessoren (GPU – Graphics Processing Unit) zur Beschleunigung der Berechnungen.

Diverse Verbesserungen

Ebenso werden die Neuerungen in den CFD-(Computational Fluid Dynamics)Programmen Ansys CFX und Ansys Fluent einschliesslich der Fluid-Struktur-Wechselwirkung und der dazugehörigen Netzgenerierung gezeigt. Für die Modellierung von Strömungsturbulenzen liefert eine zonenweise aktivierte LES-(Large Eddy Simulation)Turbulenzmodellierung eine schnellere Lösung ohne Beeinträchtigung der Genauigkeit. Aber auch die Programmpakete Maxwell und Simplorer für die Anwendungsbereiche Elektromagnetik, Elektromechanik und Systemsimulation haben Verbesserungen zu bieten. Die Module Ansys nCode DesignLife (Betriebsfestigkeit), Ansys Composite PrepPost (Faserverbundwerkstoffe), Ansys Explicit STR (Explizite Anwendungen wie Crash), Ansys Acoustics Structures (Akustikberechnungen) und Ansys SpaceClaim (Geometriereparatur, Modellmodifikation) ergänzen das Angebot.

Die Simulationstechnologie von Ansys wird in der Schweiz von den Partnern Cadfem GmbH (Schwerpunkt Strukturmechanik) und Ansys Germany (Schwerpunkt Strömungsmechanik) vermarktet und mit allen begleitenden technischen Serviceleistungen unterstützt.

Komplementäre Software und Service

Über Ansys hinaus finden Entwicklungsingenieure am Messestand weitere Softwareprodukte, die eng an Ansys angebunden werden können und spezielle Anwendungsgebiete abdecken:

  • LS-Dyna für die explizite Simulation (z.B. Crashvorgänge)
  • FTI FormingSuite für die Simulation von Blechumformvorgängen und Kostenoptimierung
  • Digimat für Materialdesign durch Simulation im Multiskalenbereich
  • OptiSLang für die multidisziplinäre Optimierung und Robustheitsbewertung.

Konsistenz und Optimierungspotenzial

In diesem Jahr ist Cadfem auch an der Sonderschau «RapidX» beteiligt. Gemeinsam mit dem Premiumpartner Festo, dem Fraunhofer IPA und einigen anderen Messeausstellern wird dort Produktentwicklung am Beispiel eines bionischen Handling-Assistenten live präsentiert (siehe Beitrag «Produktentwicklung auf dem nächsten Level» auch in diesem Dossier). Innerhalb der Prozesskette werden alternative 3D-CAD-Modelldaten von Cadfem mit Hilfe der Software Ansys auf Konsistenz und Optimierungspotenzial analysiert. Damit lassen sich die verschiedenen Modellvarianten schon als virtuelle Prototypen bezüglich ihrer Belastbarkeit und Funktionsfähigkeit testen, um dann die jeweils optimale Variante zu fertigen. <<

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