Ceramitec 2009: Effizienz im Fokus

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Energieeffiziente Lösungen für die Grob- und Feinkeramik

Angesichts des angespannten gesamtwirtschaftlichen Umfelds hat sich in sämtlichen Segmenten der Fein- und Grobkeramik der Kostendruck abermals verstärkt. Somit werden in allen Bereichen die Themen Material- und Energieeffizienz noch wichtiger. Die Maschinen- und Anlagenbauer stellen das Thema Energieeffizienz bei ihren Entwicklungen in den Mittelpunkt. Da es um die Einsparung von thermischer, elektrischer wie pneumatischer Energie geht, bergen nicht nur Einzelmaschinen, sondern auch Gesamtanlagen enorme Potenziale.

Der Ansatz der Prozessintensivierung durch eine ganzheitliche Prozessentwicklung unter Einbindung auch völlig neuer Verfahrenskonzepte beginnend mit der Aufbereitungstechnik ist zukunftsweisend. Ein komplexes Thema stellt die Online-Messung von steuerungsrelevanten, keramischen Prozessgrössen über den gesamten Fertigungsablauf dar.

Dass die Grobkeramik zur Ceramitec 2009 sehr stark aufgestellt ist, zeigt sich dabei nicht nur durch die Tatsache, dass sich die Aussteller in diesem Bereich bereits im Vorfeld zur Messe als ihrem Branchentreffpunkt bekannten, sondern auch dadurch, dass der Bundesverband der deutschen Ziegelindustrie erstmals die Jahrestagung der europäischen Ziegelindustrie parallel zur Ceramitec in München organisiert.

Energie- und Kosteneffizienz im Fokus

Wie in nahezu allen Industriebereichen, so ist auch in der Keramikbranche «Grüne und wirtschaftliche Technologie» der Trend der Zukunft. Was sich dahinter verbirgt, erfahren Messebesucher der Ceramitec, die vom 20. bis 23. Oktober 2009 in München stattfindet, auf der Sonderschau «Energie- und Kosteneffizienz». Die Schau organisiert der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Keramiktechnologiehersteller (ECTS) und ihren Mitgliedsunternehmen erstmals. Bisher haben sich bereits die Unternehmen Beralmar, Burton, Dieffenbacher, Eirich, Elster, Lingl, Rotho, RTE Akustik + Prüftechnik und Verdes angemeldet.

Die Sonderschau wird in der Halle A5 in Nachbarschaft zum Ceramitec-Forum platziert und bietet Experten aus dem Maschinen- und Anlagenbau eine zusätzliche Plattform, um ihre Technologien einem grossen Fachpublikum zu präsentieren. Ziel ist es, den Messebesuchern technologische Lösungen vorzustellen, Denkanstösse zu geben und aufzuzeigen, wie Hersteller individuell in ihren Unternehmen Betriebskosten sparen, Qualität verbessern und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen können.

Denn fossile Energieträger werden immer knapper, die Energiepreise steigen und der Kostendruck in der verarbeitenden Industrie nimmt zu. Die Themen Energie- und Kosteneffizienz rücken daher für die Produzenten der keramischen Industrie und der Pulvermetallurgie immer mehr in den Fokus. Gerade bei den energieintensiven Herstellungsverfahren sind grosse Kosteneinsparungen möglich, wenn Produkt- und Prozesstechnologien eingesetzt werden, die Energie effizient nutzen sowie Klima und Umwelt schützen.

Der Maschinen- und Anlagenbau ist mit Abstand der bedeutendste Vorlieferant für zukunftsfähige innovative Technologien dieser Art in allen Wertschöpfungsstufen der Keramikproduktion - von der Aufbereitung keramischer Massen über das Formen, Brennen und Trocknen bis hin zum Transportieren oder Prüfen des Endproduktes. Bei einzelnen Produkten wie Brennern, Öfen oder Trocknungsanlagen können die Unternehmen spektakuläre Einsparmöglichkeiten vorweisen; in anderen Bereichen tragen sie hingegen in hohem Masse zur Qualitätsverbesserung und Ausschussreduzierung bei.

Informationwww.ceramitec.de

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