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Cloud-Anbindung
Ein intelligentes Zugangskontrollsystem, welches per RFID-Technologie den berechtigten Fahrer erkennt, schaltet die wesentlichen Funktionen des «XchangE» live und stammt aus dem Teilesortiment des Staplerherstellers Linde Material Handling. Bei Gabelstaplern und anderen Flurförderfahrzeugen werden die technischen Signale von Sensoren und Fahrzeugsteuerung durch die «connect:» Data-Logging-Einheit kompiliert und kontinuierlich über das T-Netz in die Cloud übertragen. Über die Software der connect:-Einheit können zudem sämtliche Betriebsdaten ausgewertet und Reports, beispielsweise für Flottenanwender, erstellt werden.
Für einmalige Wohlfühlatmosphäre sorgt das von Strähle+Hess entwickelte avantgardistische Interieur-Konzept aus Volltextilien. Bei der Stoffentwicklung wurde der Fokus besonders auf die haptischen Eigenschaften des Textils gelegt und durch die Auswahl der Rohstoffe individuell an die jeweiligen Komfortzonen angepasst. Dazu wurden auch natürliche Rohstoffe wie Merino-Wolle und Seide verwendet, die von der Bregenzer Spinnerei Schoeller verarbeitet wurden.
Es werde Licht
Einen augenfälligen Auftritt garantiert das revolutionäre Plexiglas-Dach von Evonik Industries mit Radiant-Beschichtung, das in allen Farben des Regenbogens schillert. Apropos Licht: 358 individuell steuerbare LEDs im «EndLighten»-Innendach und weitere 98 im Armaturen-Querträger schaffen eine persönlich angepasste Wohlfühlatmosphäre. Diese LED-Technik steuerte die Schweizer Firma Weidmann Plastics Technology bei. Auch zahlreiche weitere Plexiglas-Elemente in Front- und Heckschürze, Seitenschweller und Heckspoiler, alle entstanden beim Veredler Mansory, stammen vom deutschen Chemiekonzern, die bei KRD in Geesthacht verarbeitet, vergütet und dann mit Sika Klebe- und Dichtungsmaterialien fixiert wurden. Für wohlige Wärme sorgt eine High-End PTC-Heizung. Über allem thront im verschiebbaren Lenkradträger der wohl teuerste Uhrenaufzieher der Welt. Die Schweizer Uhrenmanufaktur Carl F. Bucherer hat ihre Patravi TravelTec Armbanduhr in eine transparente Erdkugel implantiert. Steht das Auto, dreht sich die Weltkugel per Elektroantrieb und zieht dabei das mechanische Uhrwerk auf.
Fahrzeug mit Potenzial
Die «inneren Werte», um das Fahrzeug als taugliches, rollendes Büro zu etablieren, hat das Schweizer Regus Management und Research Center im Auge. Der Spezialist für Bürovermietung entwickelt neue Geschäftsmöglichkeiten und sieht durchaus die Chance, den «XchangE» als mobiles Büro und Konferenzraum für unterwegs einzusetzen. Stützen kann er sich dabei auf eine Studie der Düsseldorfer Beratungsagentur A.T. Kearney Consultants, die die resultierenden Veränderungen der digitalen Gesellschaft untersuchte, die künftig durch das automatisierte Fahren entstehen. Lesen, Musik hören, im Internet surfen, spielen, Filme in Top-Qualität anschauen oder bei 120 km/h eine Besprechung abhalten, Dokumente bearbeiten und sich dabei einen frischen italienischen Amici-Espresso brauen. Die Erbauer des «XchangE» sind davon überzeugt, dass der individuelle Reiseverkehr durch das autonome Fahren gegenüber Bahn, Flugzeug oder Fernbus sogar noch attraktiver wird. Frank Rinderknecht: «Ich bekomme Zeit geschenkt, die ich ganz für mich nutzen kann, während mich Sensorik und Konnektivität sicher und verlässlich zum Ziel chauffieren».
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