Das Ziel: 6000 produktive Stunden im Jahr

Redakteur: SMM

Die Firma Mandatec ist ein Zulieferunternehmen für Präzisionsmechanik. Um rentabel zu sein, werden hohe Anforderungen an die Maschinenauslastung gestellt: 6000 produktive Stunden sollen es pro Jahr sein. Um dies zu erreichen, wurde in ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum von Mori Seiki mit Automatisierung von Erowa investiert.

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«Das Jahr hat 8760 Stunden. Davon sind mindestens 6000 produktive Stunden notwendig, um wirtschaftlich zu arbeiten. Und um das zu erreichen, braucht es verschiedene Voraussetzungen wie z. B. eine verfügbare Anlage.» So rechnet Walter Berger, Produktionsleiter beim Fertigungsunternehmen Mandatec. Eine verfügbare Anlage bedeutet bei Mandatec eine hochproduktive Anlage: die Werkzeugmaschine zeigt eine sehr geringe Störanfälligkeit und alle nicht direkt produktiven Tätigkeiten wie Rüsten oder Programmieren finden ausserhalb des Spindelraumes statt. Die Maschine arbeitet möglichst störungsfrei auch über Nacht und übers Wochenende.

Neue 5-Achs-Bearbeitung gegen Kapazitätsengpässe

«Der Markt hatte nach immer mehr Teilen mit 5-Achs-Bearbeitung und in kleinen Losgrössen gefragt. Um Kapazitätsengpässe zu vermeiden, mussten wir weiter in die 5-Achs-Bearbeitung investieren», erläutert Berger die Ausgangssituation. Zwar waren bei Mandatec schon drei 5-Achs-Bearbeitungszentren in Betrieb, die Kapazitäten der Maschinen für den anstehenden Bedarf in der mittleren Grössenklasse aber nicht ausreichend. Berger ergänzt: «Wir haben verschiedene Produkte evaluiert, zum Schluss hatten wir nicht nur eine neue Maschine, sondern auch eine flexible Fertigungszelle mit automatischer Bestückung.»