Deutlicher Erfolg für die SPS/IPC/Drives 2009

Redakteur: Redaktion SMM

Die führende Fachmesse für elektrische Automatisierung, Systeme und Komponenten, die SPS/IPC/Drives, schloss am 26. November nach drei er­folgreichen Messetagen mit einem ausgezeichneten Resultat. Mit 48595 Fachbesuchern aus 30 Nationen übertraf sie alle Erwartungen. Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage ist dies ein deutlich positives Zeichen für die ganze Automatisierungsbranche.

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joe. Der Erfolg der für die Automatisierungsbranche wichtigsten Veranstaltung war nicht in diesem Ausmass erwartet worden. Trotz des wenig erfreulichen wirtschaftlichen Umfeldes strömten Ende November 48595 Fachbesucher aus aller Welt nach Nürnberg, sogar geringfügig mehr als zur bisherigen Rekordmesse im Jahre 2008 (48105 Besucher).

Viele Aussteller äusserten sich positiv über den Messeverlauf und attestierten der Messe insbesondere ein hohes fachliches Niveau. So etwa Dr. Thomas Höfling, Geschäftsführer der Sick Vertriebs GmbH: «Wir sind mit der SPS 2009 hochzufrieden. Unsere Besucherfrequenz lag sogar noch höher als 2008. Auch die Qualität der Gespräche war besser.»

Grund für den Besuchererfolg dürfte nicht zuletzt die hohe Innovationskraft vie­ler ausstellender Unternehmen sein, die Messe war geprägt von Neuigkeiten, allerorts fanden die Besucher neue, interessante Angebote.

Die erstmals bereits am ersten Messetag um einen Stunde bis 19.00 Uhr verlängerte Öffnungszeit (2008 lediglich am zweiten Messetag) wurde mehrheitlich positiv eingeschätzt.

Alle Keyplayer waren präsent

In den nach Themen strukturierten elf Messehallen wurde auf einer Fläche von 89000 m2 (2008: 94700 m2) einmal mehr ein umfassendes Angebot an Komponenten und Systemen für die elektrische Automatisierung präsentiert. Insgesamt 1237 Aussteller (2008: 1386 Aussteller) präsentierten während der drei Messetage Ende November ihre Produkte und Dienstleistungen. Der Rückgang der Ausstellerzahl und damit der belegten Ausstellungsfläche gegenüber dem Vorjahr ist nach Angabe der Messeleitung darauf zurückzuführen, dass angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage hauptsächlich kleinere Unternehmen auf eine Messeteilnahme verzichtet haben. Die Keyplayer der Automatisierung aber waren komplett vertreten. Für die Besucher war damit ein umfassendes Bild des Automatisierungsmarktes gewährleistet.

Der Anteil der internationalen Besucher lag wie bereits letztes Jahr bei rund 16%.