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Einfache Inbetriebnahme
Beim Aufbau der Anlagen im Werk von SMS Meer in Witten spart der Einsatz der hydraulischen Antriebslösung von Bosch Rexroth Zeit bei der Inbetriebnahme, weil das Antriebssystem bereits vorparametriert ist. Die MLC enthält eine Parameterdatenbank mit den verschiedenen Pumpen-Nenngrössen. Offene Schnittstellen machen es dabei einfach, die Technik sehr leicht in bestehende Automatisierungsstrukturen zu integrieren. Dieser Aspekt war für SMS Meer ein wesentlicher Punkt bei der Lieferantenauswahl, weil das Unternehmen selbst in der Lage sein will, seine Anlagen mit den übergeordneten Steuerungen der Kunden verbinden zu können, ohne aufwändige Anpassungen vor allem bei der Software vornehmen zu müssen. «Egal welcher Hersteller gerade in einem Land präferiert wird, wir können unser hydraulisches Motion-Konzept und die Pumpenregelung unverändert lassen und schaffen lediglich die notwendige Verbindung», unterstreicht Automationsleiter Siemer.
Die von SMS Meer installierte hydraulische Motion-Control-Lösung besticht neben ihrer Performance auch durch ihr minimalistisches Funktionskonzept. Alle Verfahrbewegungen sowie die notwendigen Betriebszustände für den Umformprozess werden über die Drehzahlregelung des Antriebsmotors gesteuert. Der hydraulische Antrieb – realisiert mit Rexroth-Verstellpumpen vom Typ A4VSO – kommt gänzlich ohne elektrisch angesteuerte Ventile aus, was den Verschleiss des Öls durch Erwärmung an den Ventilkanten deutlich reduziert. Aufgrund der hohen Effizienz kann SMS Meer auf eine Kühlung des Öls verzichten – was letztlich den monetären Aufwand für Aggregate und Energie senkt.
Fazit
Das Beispiel SMS Meer zeigt, wie sich mit multitechnologiefähigen Steuerungen die Projektierung innerhalb des Schwermaschinenbaus vereinfacht, weil Anwender für die elektrischen, hydraulischen und hybriden Antriebe durchgängig die gleiche Technik und das gleiche Engineering-Werkzeug (IndraWorks) nutzen. Bosch Rexroth ebnet damit den Weg, hochproduktive Maschinenkonzepte komfortabler zu realisieren. Die Offenheit bei der Programmierung und Kommunikation macht dabei den Weg frei, einmal entwickelte Prozesse und Maschinenmodule weltweit ohne grösseren Anpassungsaufwand zum Einsatz bringen zu können. <<
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