Die neue Comsol Version 4.1 von Comsol Multiphysics GmbH im Fokus
>> Das Hauptaugenmerk der neuen multiphysikalischen Modellierungs- und Simulationsumgebung Comsol Multiphysics Version 4.1 liegt auf der Steigerung von Produktivität. Das Release baut auf der in Version 4 eingeführten modernen Architektur auf und ist um eine Vielzahl neuer Funktionen erweitert, die den Modellierungs- und Simulationsprozess wirtschaftlicher machen.
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mei. «Durch die Ergänzung von Copy/Paste- und Duplizierungsfunktionen kann der Modellbaum noch schneller erstellt, erweitert und angepasst werden. Dies eröffnet den Anwendern neue Wege, effizient zu arbeiten, anstatt Arbeitsschritte unnötigerweise wiederholen zu müssen», erläutert Bjorn Sjodin, VP Product Management bei Comsol.
Durch Verbesserungen am interaktiven Model Builder lässt sich der gesamte Modellierungsprozess intuitiver bewerkstelligen. Besonders hervorzuheben ist, dass sogenannte Knoten innerhalb des Modellbaums kopiert und einfügt werden können – dies bietet ein enormes Potential für Zeiteinsparungen, da das Wiederholen von Befehlssequenzen vermieden werden kann. In der Version 4.1 können die Anwender nun mit nur einem einzigen Knopfdruck z. B. ausgewählte Knoten wie Funktionen, Geometrieselektionen, Ploteinstellungen und Visualisierungseffekte duplizieren, die Löser- und Analysetypeinstellungen kontrollieren oder die Daten für den Export vorbereiten. Darüber hinaus bieten der Model Builder und die Einstellungsfenster eine neue Undo/Redo-Funktionalität für zusätzliche Anwenderfreundlichkeit beim Einsatz der Software.
Schnellere Simulationsergebnisse
Präzise Simulationsergebnisse können schneller als je zuvor geliefert werden. Die völlig neue, physikalisch kontrollierte Vernetzung ermöglicht es Anwendern, die Software den unter Umständen zeitintensiven Netzerstellungsprozess durchführen zu lassen. Durch die derzeit im CFD- und Plasma-Modul implementierte Funktion erstellt Comsol nun automatisch ein auf der Modellphysik basiertes Netz. Beispielsweise verwendet das CFD-Modul diese Funktion, um im Strömungsvolumen ein angepasst feinmaschiges Netz zu generieren, während gleichzeitig an den Rändern Randschichtnetze erstellt werden. Mit diesem auf Genauigkeit optimierten Netz liefert diese Funktionalität präzise Ergebnisse für strömungsmechanische Anwendungen.
Eine Reihe anderer Werkzeuge, die das Verständnis der Simulationsergebnisse erleichtern, wurde eingeführt. Simulationen im Zeitbereich können nun, unter Verwendung von Transformationen aus dem Frequenzbereich, durch die Nutzung von FFT zur Berechnung des Frequenzspektrums analysiert werden. Um die Diagramme, spezifiziert durch Radius und Winkel, in Polarkoordinaten darzustellen, wurden Polardiagramme hinzugefügt – eine Funktion, die zur Darstellung der Abstrahlcharakteristik von Antennen weit verbreitet ist. Die Anwender profitieren darüber hinaus von vordefinierten Operationen zur Berechnung des Maximums, Minimums, des Mittelwertes oder des Integrals von Grössen in einem Punkt über die Zeit.
Durchgängig profitieren
«Der Umgang mit Simulationsergebnissen hat auch in der Version 4.1 einen grossen Schritt nach vorne gemacht. Insbesondere transiente Modelle werden von den Maximum-, Minimum- und Durchschnitt-Zeitreihenoperationen sowie von den Fast-Fourier-Transformationen im Frequenzbereich profitieren. Diese Version wird die Produktivität durchgängig steigern», führt Sjodin weiter aus.
Wichtigste Funktionen der Version 4.1
- Schneller Modellaufbau mit Copy/Paste und Duplizierungen ausgewählter Knoten im Modellbaum; beispielsweise Funktionen, Selektionen, Lösereinstellungen, Ploteinstellungen, Visualisierungen und Daten für den Export
- Undo/Redo von Operationen in Model Builder und Einstellungsfenstern
- Automatische Speicherung und Wiederherstellung von Modellen während der Berechnung
- Eine übersichtliche Darstellung der Gleichungen in der physikalischen Eingabemaske, die Einblicke in das spezifische mathematische Modell, das gelöst wird, bietet
- Erweiterte CAD-Werkzeuge enthalten nun auch die 3D-Helix-Erstellung vordefiniert
- Parametrische Kurven in 2D und 3D
- Extrusion in 3D basierend auf parametrischen Kurven
- Automatische, physikalisch kontrollierte Vernetzung für CFD- und Plasma-Anwendungen
- Wiederaufnahme einer unterbrochenen Berechnung
- Polardiagramme, die Kurven in Polarkoordinaten, spezifiziert durch Radius und Winkel, darstellen
- Konturmarkierungen für eine klare Darstellung von Konturdiagrammen
- Das AC/DC-Modul bietet nun auch Stromfluss in porösen Medien
- Das Batterien- und Brennstoffzellenmodul hat eine neue Eingabemaske für die Modellierung von Blei-Säure-Batterien
- Das CFD-Modul enthält ein neues Spalart-Allmaras-Turbulenzmodell. <<
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