Tag der offenen Tür bei EMAG ECM EMAG: Volles Haus in Gaildorf
Wie «Elektrochemische Metallbearbeitung» (ECM) funktioniert, konnten sich die Besucher der EMAG am Tag der offenen Tür selber ein Bild davon machen.
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«Elektrochemische Metallbearbeitung (ECM) und die von uns weiterentwickelte präzise Elektrochemische Metallbearbeitungs-Technologie ist immer mehr im Kommen», erläutert Richard Keller, Mitglied der Geschäftsleitung bei EMAG ECM. «Das Verfahren an sich ist zwar nicht neu, aber die Maschinen und die Anwendungen, für die wir diese entwickeln, dafür schon.» Eben jene Maschinen und deren Anwendungen standen im Mittelpunkt des Tags der offenen Tür in Gaildorf.
Bekannt ist ECM vor allem als Technologie für das Entgraten. Dabei werden Werkstücke durch elektrolytische Auflösung von Metall bearbeitet. Während des Prozesses fliesst zwischen dem Werkstück (der positiven Anode) und dem Werkzeug (der negativen Kathode) eine Elektrolytlösung, und es lösen sich Metall-Ionen vom Werkstück ab. «ECM kann viel mehr als das. Wir haben ein Verfahren entwickelt, mit dem Bohrungen in kritische Bauteile eingebracht werden», sagt Keller. Zu solchen Bauteilen gehören Kolben, deren Kühlkanäle mit ECM gebohrt werden. Beim herkömmlichen Bohrvorgang können Späne und Bohrkappen entstehen, die trotz Spülung im Kolben verbleiben können. «Wird so ein Kolben verbaut und während des Betriebs lösen sich die Späne oder eine Bohrkappe ab, dann kann es zu einem kapitalen Motorschaden kommen», erklärt Keller seinem Publikum.
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